|
Festliches Jubiläumskonzert in Magdeburg |
|
|
|
200 Jahre Liszt, 20 Jahre DTKV-Sachsen-Anhalt, 150 Jahre TonkĂĽnstlerverband
DTKV-Brandenburg gratuliert Nachbarverband zum 20-jährigen JubiläumMagdeburg / Potsdam - Auf Einladung des DTKV-Sachsen-Anhalt nahm der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, am 25.11.2011 an dem "Festlichen Jubiläumskonzert" teil, welches im Rahmen des 20. Tonkünstlerfestes des DTKV-Sachsen-Anhalt (17. bis 26. November, 12 Veranstaltungen) in Magdeburg stattgefunden hat. Er überbrachte dem um drei Jahre älteren Schwester-Verband und insbesondere seiner seit 20 Jahren amtierenden Amtskollegin, Dr. Sigrid Hansen, die herzlichsten Glückwünsche des Landesverbandes Brandenburg.
Festkonzert: Elisabeth Gebhardt, Violine, GMD Christian Simonis, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Auf das Jahr 2011 fiel eine Mehrzahl von Jubiläen: der 200. Geburtstag von Franz Liszt – „Urvater" der Tonkünstlerverbände, der 20. Geburtstag des 1991 gegründeten DTKV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, dessen Ausrichtung des 20. Tonkünstlerfestes Sachsen-Anhalt in jährlicher Folge, sowie der 150. Jahrestag der Gründung des „Allgemeiner Deutscher Musikverein" – Vorläuferverband des DTKV – durch Franz Liszt. Beim Festkonzert spielte die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter GMD Christian Simonis (Ehrenmitglied des DTKV-Sachsen-Anhalt). Neben einer Sinfonischen Dichtung von Franz Liszt gab es drei Uraufführungen von Werken sachsen-anhaltinischer DTKV-Komponisten.
Die herausragende Arbeit des DTKV-Sachsen-Anhalt in den 20 Jahren seines Bestehens wurde bei den Festreden zu Recht gewürdigt: In der Rede des Landes-Kultusministeriums von MD Uwe Hoberg ebenso, wie in der des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper. Der Präsident des DTKV-Bundesverbandes, Dr. Dirk Hewig, sowie dessen Amtskollegin des DTKV-Sachsen-Anhalt, Dr. Sigrid Hansen, erinnerten an die schwierigen Anfänge des Landesverbandes im Jahr 1991, also kurz nach der Wiedervereinigung. Auch wurde an die enge Zusammenarbeit erinnert, die bei den ersten Tonkünstlerfesten mit anderen DTKV-Gliederungen und deren Protagonisten bestand, unter Anderem zu dem aus diesem Grunde eingeladenen Anno Blissenbach, damals Schriftführer des DTKV-Berlin und im Jahre 1994 Gründungsmitglied des DTKV-Brandenburg, zu Irmhild L. Anstatt, ehemalige Sprecherin der Selbstständigen im Präsidium des DTKV-Bundesverbandes und Vorstandsmitglied des DTKV-Berlin, zu Prof. Albert Aigner, Vorsitzender des DTKV-Schleswig-Holstein, sowie zu weiteren Persönlichkeiten, insbesondere aber zu den Ehrenmitgliedern Brigitte Gmelin, damalige Justiziarin des DTKV-Bundesverbandes, die an sämtlichen 20 Tonkünstlerfesten teilgenommen hat, und Klaus Obermayer, damals DTKV-Bundesgeschäftsführer, der bis zu seinem plötzlichen Tod im Sommer 2009 Tonkünstlerfest und Jugenkompositionswettbewerb des DTKV Sachsen-Anhalt selbstlos unterstützt hat. Ganz besonders herzlich begrüsst wurde dessen Witwe, Irmela Obermayer, die diese Unterstützung nahtlos fortgesetzt hat. 
v.l.n.r.: MD Uwe Hoberg, Dr. Sigrid Hansen, Dr. Irina Lucke-Kaminiarz (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Der Bedeutung der Multi-Jubiläen entsprechend hat der DTKV Sachsen-Anhalt eine 80-seitige Festschrift mit geballter Information herausgegeben: Von Beiträgen zu Franz Liszt und dem von ihm gegründeten „Allgemeiner Deutscher Musikverein" (ADMV) von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz, Weimar, – die wie niemand sonst die Quellen zu Geschichte, Struktur und Bedeutung des ADMV erforscht hat, – über ein Referat des Ehrenmitglieds Brigitte Gmelin zu den Anfängen des DTKV in Ost-Deutschland nach der Wende, und eine Dokumentation aller 20 Tonkünstlerfeste, bis hin zu Grußworten von Persönlichkeiten aus Politik und Verbänden, sowie dem kompletten Veranstaltungsprogramm spannt sich der Bogen.
Die Kontinuität, 20 Jahre lang alljährlich ein Tonkünstlerfest ausrichten zu können, hat neben dem unermesslichen Engagement der seit 20 Jahren amtierenden DTKV-Landesvorsitzenden Dr. Sigrid Hansen und ihrem jeweiligen Vorstands-Team auch mit der Förderpraxis im Land Sachsen-Anhalt und von dessen Landeshauptstadt Magdeburg zu tun, die sich wohltuend von der im Land Brandenburg und von dessen Landeshauptstadt Potsdam abhebt. Aber dennoch gibt es auch in Sachsen-Anhalt Entwicklungen, die eine Gefährdung des Status Quo mit sich bringen könnten.   v.l.n.r.: Dr. Sigrid Hansen, Dr. Dirk Hewig, Anno Blissenbach, (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Im Rahmen des Tonkünstlerfestes wurden bei einem Arbeitsessen intensive Gespräche geführt, bei denen eine Reaktivierung der Zusammenarbeit der DTKV-Landesverbände – insbesondere der ostdeutschen – avisiert wurde, wie sie bei den Tonkünstlerfesten in den 1990er Jahren stattgefunden hatte. Diese Ideen gilt es nun in die zuständigen Gremien der jeweiligen DTKV-Gliederungen einzubringen, einer Beschlussfassung und anschliessenden Realisierung zuzuführen – auch im DTKV-Brandenburg.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Jubiläums-Matineé und Uraufführungs-Präsentation |
|
|
|
200. Geburtstag von Franz Liszt150 Jahre TonkünstlerverbandUA "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen"Potsdam - Ende Oktober veranstaltete der DTKV-Brandenburg im Saal der IHK-Potsdam eine aussergewöhnliche Matineé zu gleich drei Anlässen und dies unter Beteiligung von drei Verbänden.
Hauptanlass, die Veranstaltung gerade am 22.10.2011 durchzuführen war, dass genau auf diesen Tag der 200. Geburtstag von Franz Liszt fällt. Und da Liszt 1861 mit dem "Allgemeinen Deutschen Musikverein" den ersten deutschlandweiten Berufsverband für Musiker gegründet hat, aus dem der heutige Deutsche Tonkünstlerverband e.V. hervorgegangen ist, fällt auf das Jahr 2011 zugleich das 150-jährige Verbands-Jubiläum des DTKV. Dritter Anlass war die Dokumentation der grossen Uraufführungsreise der Oper „Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" für die Potsdamer Öffentlichkeit sowie für die Mitglieder der drei beteiligten Verbände, Vereinigung für genreverbindene Kunstprojekte e.V., Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. sowie Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V.
Der musikalische Teil des Programms wurde von Gabriele Näther, Sopran, und Inge Lindner, Klavier, bestritten, die neben Werken von Franz Liszt auch Klavierlieder von Gustav Mahler, Johann Friedrich Reichardt, Arnold Schönberg und Richard Strauss darboten.
 Anno Blissenbach bei Festrede (Foto: VgK) In seiner Festrede würdigte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, Franz Liszt als bedeutenden Pianist, Komponist, Arrangeur, Improvisator, Lehrer, Förderer, Musik-Schriftsteller und Musik-Diplomat. Als im österreichich-ungarischen Grenzgebiet geborener, mit Hauptwirkungsstätten Paris und Weimar sei Liszt eigentlich keiner Nation zuzuordnen. Als Kosmopolit, der ein begeisterter Förder aller sog. nationalen Schulen gewesen sei, könne Liszt eher als „erster Europäer" der Musikgeschichte bezeichnet werden. Fast alle Pianisten und Klavier-Pädagogen des 20./21. Jahrhunderts unseres Kulturkreises kämen von Liszt her, da sie bei den zahlreichen Liszt-Schülern, wie z.B. Emil von Sauer oder Martin Krause, oder bei Liszt-Enkel- oder -Ur- bzw. -Ururenkelschülern studiert hätten. Da Liszt ein Schüler von Czerny, dieser ein Schüler von Beethoven war, der wiederum ein Schüler von Haydn gewesen ist, gebe es über die Lisztschülergeneration eine breite ungebrochene Traditionslinie bis heute. Darüberhinaus habe Liszt in seinem kompositorischen Schaffen weit über die Romantik hinaus Akkzente gesetzt, so stamme sowohl das erste impressionistische als auch das erste atonale Musikwerk, ja selbst das erste Zwölfton-Thema aus der Feder von Franz Liszt. Doch weit vor allen derartigen geschichtlichen Aspekten sei das Wichtigste am Phänomen Liszt seine Leidenschaft und Innigkeit, sein grosser Ausdruck, sein unerschöpflicher Geist.
Im Anschluss an die Festrede präsentierten Andrea Conrad als Geschäftsführerin der Vereinigung für genreverbindene Kunstprojekte e.V. und Marie-Luise Döring als Vorsitzende von Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. in einer beindruckenden Dokumentation die Uraufführungsreise der Oper „Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen", welche eine knapp 100-köpfige Truppe nach Italien führte.
Anhand der grossformatig auf Leinwand gebeamten Foto-Galerie:
http://cc-art-context.de/2011/11/06/galerie-erste-internationale-jugendakademie-assisi/
wurden sowohl Inhalt als Gehalt der Oper detailliert dargelegt:
http://cc-art-context.de/2011/09/26/betrachtung-zur-oper-der-schwarze-schwan-und-das-mondsichelmadchen/
als auch ein umfassender Bericht abgegeben:
http://cc-art-context.de/2011/11/07/arbeitsbericht/
Darüber hinaus wurde die lebendige Präsentation durch anschauliche Anekdoten bereichert.
Weiteres zur Oper findet sich (neben einigen Artikel auf dieser Homepage) vollständig auf der Homepage der VgK:
http://cc-art-context.de Pressestimmen finden sich auf: http://cc-art-context.de/2011/11/23/pressestimmen/ Weiteres zum Komponisten findet sich auf der Homepage von Gisbert Näther: http://www.gisbertnaether.de/ (November 2011 - geschrieben von: Administrator — Link-Ergänzung 10.12.2011)
|
|
Erfolgreiche Opern-UrauffĂĽhrung durch grosses Jugend-Ensemble |
|
|
|
Leidenschaft und Zusammenhaltgelungener Auftakt der Ersten internationalen Jugendakademie in Assisi
Potsdam, Berlin, Perugia, Assisi, Foligno – Ein voller Erfolg war die einwöchige Uraufführungsreise einer knapp 100-köpfigen Truppe nach Italien, bei der die Oper für Kinder und Erwachsene "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" des Potsdamer Komponisten Gisbert Näther – Idee, Text, Künstlerische Leitung und Produktion: Andrea Conrad – nach intensiver Probenarbeit in der Schinkel-Halle der Landeshauptstadt Potsdam in drei italienischen Städten dargeboten wurde.

Uraufführung am 03.10.2011 in Foligno, Italien (Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.) Den Höhepunkt der Konzertreise bildete die konzertante Aufführung am 03.10.2011 (Tag der deutschen Einheit) in der Stadt Foligno, welche als Zentrum der zeitgenössischen Kunst auch international bekannt ist. Im weit über den letzten Platz hinaus gefüllten 750 Sitze zählenden Auditorium San Domenico aus dem 13. Jahrhundert wurde das Ensemble der jungen Künstler sowie die Initiatorin Andrea Conrad nach der von wiederholtem Szenenapplaus begleiteten Publikums-Uraufführung in Anwesenheit von Bürgermeister und staatlichem Fernsehen mit frenetischem Applaus gefeiert.
Die Berichterstattung in LA NAZIONE, einer der grossen nationalen Tageszeitungen in Italien, beginnt mit folgenden Worten:
„Eine bessere Eröffnung der XVII. Konzertsaison für die Jugend hätte es wahrscheinlich nicht geben können – wegen der Schönheit der Oper für Kinder und Erwachsene Il Cigno Nero e la fanciulla sulla falce lunare (Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen) – Libretto: Andrea Conrad, Musik: Gisbert Näther –, wegen der leidenschaftlichen Mitwirkung sowie der Leistung der fast 100 jungen Künstler der Jungen Philharmonie Brandenburg, des Kinderchores der Staatsoper unter den Linden Berlin sowie der Solisten der UdK und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unter dem Dirigat von Leslie Suganandarajah." (Übersetzung: Marie-Luise Döring). Weiter heisst es dort, dem Dirigenten sei es gelungen, aus der Komposition den gefühlsmässigen Kern und die tiefe Harmonie herauszuholen, welche die Texte von Andrea Conrad beleben.
Diesem Konzert vorausgegangen war die Franz von Assisi gewidmete Uraufführung vom Vortag, bei der die Musiker – im Geiste von dessen Vogelpredigt – statt für ein Publikum das Werk-an-sich darbrachten. Für diese dem metaphysischen Gehalt der Oper angemessene Uraufführung war bewusst sowohl die Stadt Assisi gewählt worden als auch das intime Ambiente des säkularisierten Kirchenraumes von San Antonio (Domizil der Associazione Cantori di Assisi), welcher durch Orchester, Chor und Solisten fast vollständig ausgefüllt wurde. Ebenso bewusst blieb das Portal geöffnet, so dass die Vögel den Klängen lauschen konnten, wie einst der legenderen Predigt des Franz von Assisi.
Wiederum einen Tag zuvor war in Potsdams Partnerstadt Perugia im Rahmen der Städtepartnerschaft ein "Concerto in anteprima" (Voraufführung) gegeben worden, zu der Kulturinteressierte der Hauptstadt Umbriens in die altehrwürdige "Aula Magna" der Agrar-Fakultät der Universität Perugia eingeladen waren, ermöglicht von der Stadtverwaltung Perugia und der Gesellschaft Borgo Bello.
Die konzertante Uraufführung der Oper war der Auftakt der "Ersten Jugendakademie Assisi" und wurde von der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V. (Produktion und Träger) in Kooperation mit dem Deutschen Tonkünstlerverband, Landesverband Brandenburg e.V., Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V., Gioventù Musicale Foligno-Società dei concerti und Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder mit dem Ziel initiiert, soziale Kompetenz begabter Jugendlicher auf internationaler Ebene zu fördern. Zum thematischen Mittelpunkt gehört, die Welt als umfassenden Kulturraum zu verstehen und Globalisierung als Chance der Annäherung der Kulturen sowie des Miteinanders von Kunst, Wissenschaft und Religion. Darüber hinaus ist das dargebrachte Werk ein Aufruf an die Politiker aller Länder, Hochkultur für Kinder und Jugendliche zu fördern. Hierzu sagte der Direktor von Gioventù Musicale, Prof. Giuseppe Pelli: "Es ist eine Oper mit sehr intellektuellem Anspruch, die auf die Krise unserer Zeit hinweist, eine gelungene Synthese aus Musik und poetischer Sprache." Die Deutsche Erstaufführung der Oper wird – ebenfalls konzertant und in italienischer Sprache – am Samstag, dem 29.10.2011 um 17:00 Uhr in der Jesus-Christus-Kirche Berlin-Dahlem, Hittorfstraße 23 (Ecke Faradayweg) stattfinden sowie von "Deutschlandradio Kultur" aufgezeichnet. Eine Woche zuvor, am Samstag, dem 22.10.2011 wird das Projekt im Rahmen einer Matinee um 11:00 Uhr im Saal der Industrie und Handelskammer (IHK), Breite Straße 2 a - c, 14467 Potsdam dokumentiert.
Der Nachwuchsdirigent, Leslie Suganandarajah, ist Stipendiat der Deutsche-Bank-Stiftung, wurde ins Dirigentenforum des Deutschen Musikrats (DMR) berufen innerhalb dessen er wiederum als "Conductor in Progress" ausgezeichnet wurde. Auch schlug der DMR ihn fĂĽr diese UrauffĂĽhrung vor.
Die Solisten Laila Salome Fischer, Florian Hille, Kai-Ingo Rudolph und Michael Zehe, studieren zwar noch an der Universität der Künste Berlin bzw. der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, können jedoch bereits auf zahlreiche Engagements zurückblicken. Gabriele Näther ist seit langem als konzertierende Künstlerin international bekannt, die Nachwuchskünstlerin Amelie Conrad ist Abiturientin und war 10 Jahre Mitglied im Kinderchor der Staatsoper unter den Linden Berlin. Urheber und Mitwirkende: Komposition: Gisbert Näther Textfassung/Libretto: Andrea Conrad, Übersetzung ins Italienische: Cav. Marie-Luise Döring Mitarbeit Übersetzung: Andrea Bonino
Musikalische Leitung: Leslie Suganandarajah Künstlerische Leitung: Andrea Conrad Mondsichelmädchen: Laila Salome Fischer, Sopran Ahriman: Kai-Ingo Rudolph, Tenor Mammon: Florian Hille, Bariton Schwarzer Schwan: Michael Zehe, Bass
Engel: Gabriele Näther, Sopran Engel: Amelie Conrad, Sprecherin
Projektmanagement: Andrea Conrad Produktionsleitung: Andrea Conrad / Marie Luise Döring
Bildgestaltung: Gunnar Conrad
Choreinstudierung: Vinzenz Weissenburger Kinderchor der Staatsoper unter den Linden Berlin Junge Philharmonie Brandenburg
Studienleiter: Prof. Patrick Walliser Sprachliche Einstudierung: Rachelina Giordano
Produktionsassistenz: Amelie Conrad Logistik/Veranstaltungen: Manfred Wittig Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit: Anno Blissenbach Betreuer: Thomas Falk, Anne Lissner, Frank Schreiber, Leonie Arnold, Nils Jensen Das Gesamtprojekt steht unter der Schirmherrschaft von: - Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rom - Botschafter der Italienischen Republik in Berlin - Vizepräsident des Europäischen Musikrats
gefördert von: - Auswärtiges Amt und Goethe Institut - Gioventù Musicale Foligno-Società dei concerti - Landeshauptstadt Potsdam - Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam - Stadtmarketing Potsdam - Unternehmerverbund pro Potsdam e.V. mit freundlicher Unterstützung von: - A.B.Musikhandel - Big Image Systems - Deutschlandradio Kultur - Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK) - Jesus Christus Kirche Berlin-Dahlem - Landesverband der Brandenburgischen Imker e.V. - Universität der Künste Berlin - Grosshandel Terra Naturkost Pressestimmen: siehe: http://cc-art-context.de/2011/11/23/pressestimmen/ (16.10.2011 - geschrieben von: Anno Blissenbach — Link-Ergänzung 10.12.2011)
|
Dritte Sommermatinée der Friedrich Naumann Stiftung
wirksame DTKV- Präsenz
Potsdam – Unter dem Titel „Freiheit der Musik – Musik verbindet Nationen" veranstaltete die Friedrich-Naumann-Stiftung fĂĽr die Freiheit am 21.08.2011 ihre diesjährige SommermatinĂ©e. Seit der Erstveranstaltung im Sommer 2009 wird hier alljährlich unter einem kultur- bzw. musikpolitischen Leit-Thema eingeladen. So war das pittoreske Ambiente des Truman-Hauses und dessen an Potsdams Griebnitzsee gelegenen Parks – Sitz des RegionalbĂĽros Berlin-Brandenburg der Stiftung – das dritte Jahr in Folge Versammlungsort zahlreicher musik- und kulturpolitisch aktiver Persönlichkeiten aus Land, Bund, deren Hauptstädten sowie der EU. Â
v.l.n.r.: Aaron Dan, Andreas Knaesche, Andreas Büttner, Christian Höppner (Foto: Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit) Bei der von Andreas Knaesche, Kulturradio des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), geleiteten Podiumsdiskussion war DTKV-Mitglied Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrats (DMR) und Vizepräsident des Europäischen Musikrates sowie DMR-Vertreter in der Deutschen UNESCO-Kommission sich mit seinen Mitdiskutanten, Aaron Dan, Mitglied des Ensemles „Trio Dan", und Andreas Büttner, MdL, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Brandenburgischen Landtag sowie Organist, einig, dass Musik einerseits Ausdruck der jeweils erreichten Dimension innerer Freiheit ist, andererseits der äusseren – politischen – Freiheit bedarf, um zur unbehinderten Entfaltung und Verbreitung gelangen zu können.
Ebenfalls Einigkeit bestand, dass Musik eine „Weltsprache" ist, die auch deshalb in der ganzen Welt verstanden werde, gerade weil sie sich auf einer Ebene jenseits rationaler Begrifflichkeit abspiele und sich insoweit von herkömmlicher Sprache unterscheide. Es wurde herausgearbeitet, dass dem auch die im 19. Jahrhundert sich entwickelt habenden „Nationalen Schulen" nicht entgegenstanden, da diese keineswegs gegeneinander gerichtet waren, sondern lediglich dem Bedürfnis nachkamen, dem jeweiligen Lebensgefühl eines Volkes Ausdruck durch bzw. in der Musik zu geben.
|
|
Weiterlesen...
|
Keine Musikmessen mehr in Dresden und Friedrichshafen
Gutes Konzept – aber umgkehrt noch zielführender? Friedrichsfafen / Dresden / Potsdam - Musiker, Musikfreunde und deren Verbände werden in diesem Jahr vergeblich auf die Einladungen zur Musikmesse MY MUSIC warten, die 2007 so hoffnungsfroh gestartet war. Denn die damals mit viel persönlichem Engagement von Roland Bosch, Annika Raff und zahlreichen weiteren Mitarbeitern der Messe Friedrichshafen GmbH neu ins Leben gerufene Musikmesse "MY MUSIC" wird ab 2011 nicht weitergeführt. Wie berichtet war die Veranstaltung der MY MUSIC 2009 von der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH übernommen worden und sollte fortan jährlich abwechselnd in Dresden und Friedrichshafen stattfinden. Doch nun rechnet sich die Messe nicht. Wäre das exakt umgekehrte Konzept zielführender? Rückt die Musikbranche jetzt enger zusammen? Was können die Verbände dafür tun? |
|
Weiterlesen...
|
|
Mehrwertsteuer-Befreiung fĂĽr (musikalische) Bildung |
|
|
|
Forderung des DTKV-Brandenburg gewinnt neue AktualitätÂ
DKR positioniert sich zum "GrĂĽnbuch MwSt-Zukunft"
Brüssel / Berlin / Potsdam - In der aktuellen EU-weiten Diskussion um die Zukunft der Mehrwertsteuer (MwSt) gewinnt die Forderung des DTKV-Brandenburg, die MwSt für (musikalische) Bildung abzuschaffen, eine neue Aktualität. Auslöser ist das „Grünbuch über die Zukunft der Mehrwertsteuer. Wege zu einem einfacheren, robusteren und effizienteren Mehrwertsteuersystem“, das von der EU-Kommission vorgelegt wurde. Seitdem der Deutsche Kulturrat (DKR) hierzu seine Stellungnahme abgegeben hat, ist die Frage der MwSt-Erhebung auf Kultur bzw. kulturelle Dienstleistungen in Deutschland wieder verstärkt in der kulturpolitischen Diskussion. Bereits im November 2008 hatte die Mitgliederversammlung des DTKV-Brandenburg beschlossen:
Der DTKV-Landesverband Brandenburg e.V. fordert, dass alle zu bezahlenden Bildungsangebote bzw. Bildungsdienstleistungen – insbesondere die der musikalischen Bildung – komplett von der Mehrwertsteuer befreit werden.
Im weiteren Textverlauf des einstimmig verabschiedeten Antrags wird artikuliert, dass diese Forderung auf dem Wege der politischen Lobbyarbeit in die im Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen transportiert werden soll, auch durch die relevanten Dachverbände in denen der DTKV-Brandenburg direkt oder indirekt organisiert ist. Im Rahmen der aktuellen politischen Debatte führte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einem Statement aus: "Ein Großteil der musikalischen Bildung, Ausbildung und Weiterbildung ist staatlich organisiert: über allgemein bildende Schulen, Musikhochschulen, kommunale Musikschulen, Landesmusikakademien usw. Sofern Unterrichts- oder Studiengebühren erhoben werden, sind diese MwSt-frei. Privatwirtschaftliche – also gewerbliche – Anbieter hingegegen unterliegen in Deutschland zunächst einmal generell der MwSt-Pflicht. Damit haben nicht nur diese Anbieter ein Wettbewerbs-Problem, sondern die Interessenten solcher Angebote zugleich das Problem eines erheblich verteuerten Angebots. Es kann aber nicht angehen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Philipp Rösler – zu Recht – die "Bildungsrepublik Deutschland" ausrufen, und dass – ebenso zu Recht – kostenlose oder preisgünstige staatliche Bildungs(dienst)leistungen erbracht werden, zugleich aber der Staat an Bildungs(dienst)leistungen anderer Anbieter "verdienen" will. |
|
Weiterlesen...
|
|
Branchentreff zur GDM-Jahrestagung |
|
|
|
Themen-Kaleidoskop, Präsidiumswahl, Auszeichnungen
DTKV durch Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg vertreten
Frankfurt am Main / Potsdam - Der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte, GDM, hat seiner Jahreshauptversammlung auch im Jahr 2011 wieder den Rahmen eines spartenübergreifenden Branchentreffs gegeben. So kamen am 23. Mai zahlreiche Mitgliedsfirmen  nach Frankfurt/Main, um nicht nur turnusmässig das Präsidium neu zu wählen und wichtige Fachthemen zu diskutieren, sondern auch, um die guten Kontakte sowie die Zusammenarbeit mit den übrigen Branchenvertretern aus Industrie, Verlagen, Vertrieben und Verbänden zu stärken, welche – wie bereits in den Vorjahren – gerne der Einladung gefolgt waren.
Am Vorabend traf man sich beim Get-Together im Panorama-Saal auf dem Dach des Hotel-Intercontinetal, wo GDM-Präsident Arthur Knopp sowohl den Präsidenten des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, als auch Musikmesse-Chefin Cordelia von Gymnich, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Musikinstrumentenhersteller (BDMH), Gerhard A. Meinl, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Klavier, BVK, Burkhard Stein (Grotrian-Steinweg), den Vorsitzenden des Bundes deutscher Klavierbauer, BdK, Ulrich Sauter sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Branche herzlich begrüßte. Der DTKV war durch den Autor dieses Artikels und Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg, Anno Blissenbach, vertreten, der von 2003 bis 2007 im GDM als Vorstandsmitglied des Fachverbandes Klavier tätig war.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Prinzessin Máxima initiiert Projekt "Musik für Kinder" |
|
|
|
Nach Jugend-Oper jetzt auch "JeKi" in den NiederlandenVorbild für deutsche BundesländerDen Haag / Potsdam - Wie wichtig das eigene aktive Musik machen – also das Spielen eines Musikinstruments – für Kinder ist, wurde in vielen Ländern nicht nur erkannt sondern in konkrete Musik- und Bildungspolitik umgesetzt. Angefangen vom Dritte-Welt-Land Venezuela über Nordrhein-Westfalen, dem dann weitere deutsche Bundesländer folgten, nun auch bis hin zu den Niederlanden. Anlässlich ihres 40. Geburtstages schenkte Prinzessin Máxima den jüngsten ihrer Untertanen mit Kinderen maken Muziek das niederländische Gegenstück zum nordrhein-westfälischen "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Wenige Monate zuvor, am 02.10.2010, hatte Prinzessin Máxima bereits die Niederländische Jugend-Oper "De Veerensmeederij" in Amersfoort feierlich eröffnet. 
 Prinzessin Máxima von den Niederlanden (Foto: Königshaus der Niederlande) Dies kommentierte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einer Presse-Erklärung mit den Worten: "In der Geschichte der heutigen Landeshauptstadt Potsdam hatte man grosse Stücke auf die Niederlande gesetzt, holte niederländische Architekten in die Stadt, die das berühmte "Holländische Viertel" gebaut haben, welches heute zu den bedeutenden Kulturdenkmälern des Landes Brandenburg gehört. Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Landes-Politiker/innen erneut die Niederlande zum Vorbild nehmen, es Prinzessin Máxima gleichtun und sowohl die mehr als überfällige Gründung einer Kinder- und Jugend-Oper in Potsdam vornehmen als auch ein nachhaltiges (also auf Dauer angelegtes) landesweites Projekt "Jedem Kind sein Musikinstrument" (JeKi) installieren. Seit Langem leistet der DTKV-Brandenburg hier nicht nur Pionierarbeit – wie z.B. mit dem von seiner Vizepräsidentin, der Musiktheater-Regisseurin Andrea Conrad, gegründeten Potsdamer Tagen der Neuen Musik für Kinder und deren Kinderoper Projekten – sondern weist immer wieder darauf hin: Es kann nicht sein, dass das Land Brandenburg auf Dauer für Kinder eine weitgehende Musikkulturwüste bleibt, während immer mehr Länder um uns herum die Zeichen der Zeit richtig erkannt haben und die notwendigen Investitionen in den nachhaltigen (also dauerhaften) Aufbau einer tragfähigen musikkulturellen Bildungs-Infrastruktur tätigen." Zu dem jüngsten holländischen Kindermusik-Projekt heisst es in einer Veröffentlichung des Königshauses der Niederlande vom 17.05.2011: |
|
Weiterlesen...
|
|
Pressekonferenz zum Opernprojekt in der IHK |
|
|
|
Der schwarze Schwan und das MondsichelmädchenStädtepartnerschaft, Goethe-Institut, Botschafter und mehrSPENDENAUFRUF Potsdam - Als medialer Auftakt des bedeutenden Opernprojekts "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" im Rahmen der Städtepartnerschaft Potsdam/Perugia, fand im exzellenten Ambiente der IHK Potsdam am 02.04.2011 eine Pressekonferenz statt. Gemeinsam geladen hatten: der Träger "Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V." (VgK), der Ko-Veranstalter "Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V." (DTKV-Brandenburg), der Kooperationspartner "Il Ponte - Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V." (Il Ponte), sowie der Gastgeber und Kooperationspartner "Industrie- und Handelskammer Potsdam" (IHK). Vorangegangen war ein Meisterkonzert welches von Il Ponte im Rahmen der Städtepartnerschaft und zur 150-Jahrfeier der Einheit Italiens organisiert sowie in Kooperation mit DTKV-Brandenburg und IHK-Potsdam durchgeführt worden ist. 
v.r.n.l.: Dr. Manfred Wäsche (IHK), Gisbert Näther (Komponist, DTKV), Andrea Conrad (Regisseurin, VgK, DTKV), Maria L. Döring (Il-Ponte), Anno Blissenbach (DTKV) vor dem von BIG IMAGE SYSTEMS DEUTSCHLAND GMBH gestellten Grossbilddruck, Grafik: Gunnar Conrad – Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V. Die Uraufführung der "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen", eine Oper für Kinder und Erwachsene, Musik: Gisbert Näther, Libretto: Andra Conrad, ist das jüngste und bisher grösste Projekt, welches zunächst im Rahmen der von Andrea Conrad initiierten "Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder" konzipiert worden war, inzwischen jedoch weit über die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg hinaus eine sowohl nationale als auch internationale Dimension erreicht hat. Künstlerische Qualität, ethischer Anspruch sowie Ausstrahlung des Werkes werden als so weitgehend angesehen, dass sowohl das Goethe-Institut die Förderung als auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rom, der Botschafter der Republik Italien in Berlin sowie der Vizepräsident des Europäischen Musikrats, Christian Höppner, die Schirmherrschaft übernommen haben. |
|
Weiterlesen...
|
|
Bundespräsident: Das eigene Musikmachen ist wichtig |
|
|
|
Christian Wulff würdigt Ehrenamtler des Musiklebens "Kulturnation lebt vom Engagement aller"Koblenz / Potsdam - Bundespräsident Christian Wulff äusserte anlässlich des Festaktes zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette seine Auffassung, die Kulturnation Deutschland werde zu einem gewichtigen Teil von ehrenamtlich Tätigen getragen, die lebendiges eigenes Musikmachen ermöglichen, welches von Herz zu Herz gehe.
Bundespräsident Christian Wulff Foto: Jesco Denzel, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung "Damit steht Christian Wulff musikpolitisch nunmehr in einer Reihe mit den Bundespräsidenten der jüngeren Vergangenheit, beginnend mit Richard von Weizsäcker über Roman Herzog und Johannes Rau bis hin zu Horst Köhler, die sich alle vorbildlich für die Musikkultur eingesetzt haben", kommentierte Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg die Rede Wulffs. Blissenbach verweist darauf, Richard von Weizsäcker sei der erste Bundespräsident gewesen, der gefordert habe, Kultur-Ausgaben der öffentlichen Hand nicht als Subventionen sondern als Investitionen zu definieren und Horst Köhler sei der erste Bundespräsident gewesen, der den VdM-Kongress besucht und damit die Musikschulen öffentlichkeitswirksam gewürdigt habe.
Hier ein Ausschnitt der Rede, die Bundespräsident Christian Wulff am 03.04.2011 in Koblenz gehalten hat, im Wortlaut:
"Kulturnation: das ist nicht zuerst da, wo die sogenannte Hochkultur stattfindet, so wichtig diese auch ist und so sehr wir sie zu Recht fördern und von ihr leben. Kulturnation lebt vom Engagement aller, sie lebt vom Engagement der Frauen und Männer, der Jugendlichen, der Jungen und Mädchen in Chören und Orchestern, in Vereinen und Verbänden. Die Kulturnation lebt von Engagement im eigenen Ort, in der eigenen Stadt, für und mit den Menschen aus dem eigenen Lebenskreis, der Nachbarschaft, der Gemeinde.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Christian Höppner als Vizepräsident des Deutschen Kulturrrates wiedergewählt |
|
|
|
„Musikdiplomat erster Güte"
GlĂĽckwĂĽnsche aus DTKV
Christian Höppner, langjähriges DTKV-Mitglied, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Vizepräsident des Europäischen Musikrates sowie Vertreter des Deutschen Musikrates in der Deutschen UNESCO-Kommission, ist am 23.03.2011 als Vizepräsident des Deutschen Kulturrates wiedergewählt worden. Auch der bisherige Präsident Prof. Dr. Max Fuchs wurde im Amt bestätigt. In der Nachfolge von Dr. Georg Ruppelt wurde Regine Möbius zur Vizepräsidentin gewählt.

Christian Höppner Zur Wiederwahl von Christian Höppner sagte Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg: „Es ist eine grosse Freude, Christian Höppner zur Wiederwahl gratulieren zu können, denn mit ihm haben wir einen Musikdiplomaten erster Güte an den Spitzen der wichtigsten kultur- bzw. musikpolitischen Organisationen Deutschlands und Europas. Das verbindet ihn mit Franz Liszt, dem Gründungsvater des Tonkünstlerverbandes, dessen 200-sten Geburtstag wir in diesem Jahr feiern und den man als ersten Musikdiplomaten der deutschen und europäischen Musikwelt bezeichnen könnte." Wer Christian Höppner im nunmehr dritten Jahrzehnt aus ungezählten musikpolitischen Gremien-Sitzungen kennt, wisse dessen herausragende Fähigkeit, Menschen verschiedenster Hintergründe zusammenzuführen ebenso zu schätzen, wie seine Gabe, Sitzungsleitungen und Moderationen so zu gestalten, dass sich letztlich alle Teilnehmer im Endergebnis wiederfinden können, so Blissenbach. Christian Höppners grösstes Verdienst sei wohl, dass er seit Jahrzehnten konsequent daran arbeite, Musik und Politik auf allen Ebenen so zusammenzuführen, dass deren Protagonisten sich gegenseitig kennen und verstehen lernen und dass Belange der Musikwelt sich somit in konkretem Handeln der Politik niederschlagen können. Der DTKV-Brandenburg wünsche ihm weiterhin viel Erfolg auf diesem Weg. (08.04.2011 - geschrieben von: Administrator) |
|
Weiterlesen...
|
|
Vielfalt der Musiktheaterwelt erhalten |
|
|
|
Agnes Krumwiede, MdB, positioniert sich zum Welt-Theatertag Pressemitteilung der Polit-TonkĂĽnstlerin wird begrĂĽsstBerlin / Potsdam - Zum Welt-Theatertag am 27.03.2011 hat Agnes Krumwiede, Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Ingolstadt) – DTKV-Mitglied und erste Berufsmusikerin im Bundestag seit dessen Bestehen – eine Pressemitteilung herausgegeben. Hierin bringt sie ihre Position zum Ausdruck, (Musik)Theater sei eine unabdingbare Reflexionsinstanz der demokratischen Gesellschaft. Das betone auch der seit 1961 bestehende Welttheatertag, an dem gesellschaftliche und politische Botschaften von Theaterschaffenden aus aller Welt verbreitet, und vor Theatervorstellungen und im Rundfunk vorgelesen werden. Durch die Beschäftigung mit (Musik)Theater, sowohl aktiv als Darsteller/in wie auch passiv als Zuschauer/in, werde das kritische Hinterfragen von bestehenden Modellen und das gedankliche Durchspielen von Zukunftsvisionen erlernt und vertieft. (Musik)Theater mache darauf aufmerksam, dass das, was geschieht, nicht so geschehen mĂĽsse. Zugleich schule (Musik)Theater das sinnliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, genau hinzusehen. Es biete einen Raum, in dem ungewöhnliche Ideen sich frei entfalten können. Auf die kreativen Impulse, die dabei entstehen, seien Politik und Gesellschaft angewiesen. Der Welttheatertag setze ein Zeichen fĂĽr die politische Notwendigkeit von (Musik)Theater und stehe fĂĽr die Einmischung von (Musik)TheaterkĂĽnstlern in die Gesellschaft. Deswegen setze sich ihre Fraktion ( BĂĽ90/GrĂĽne) fĂĽr den dauerhaften Erhalt und Ausbau der kulturellen Infrastruktur ein. Â
Agnes Krumwiede, MdB, (Foto: © DBT / Agnes Krumwiede)
In DTKV-Kreisen werden diese kraft Mandates bundesweit zur Kenntnis genommenen Aussagen sehr begrüsst, decken sie sich doch mit dem, was regionale DTKV-Gliederungen in mühevoller tagespolitischer Kleinarbeit versuchen, in Köpfen und Herzen der verantwortlichen Politiker/innen und Verwaltungen deutlich zu machen. Als gutes Beispiel kann hier die langjährige Arbeit des DTKV-Brandenburg dienen, künstlerisch hochwertiges Kinder- und Jugend-Musiktheater in der Landeshauptstadt Potsdam zu etablieren. Siehe hierzu folgende Links: Pressekonferenz zum Opernprojekt Musiktheater TNS/Emnid-Umfrage zu Kinder-Oper Kinder-Uni politische Arbeit vor Ort (27.03.2011 - geschrieben von Anno Blissenbach)  |
|
|