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Bundespräsident Gauck ist mit Thema 'Freiheit & Verantwortung' unser "Verbündeter im Geiste" PDF Drucken E-Mail

noch vor Vereidigung besucht Bundespräsident Joachim Gauck Thomaner-Chor Leipzig

Gauck führt von Weizsäcker's "Benefizkonzerte des Bundespräsidenten" fort

Berlin - Der am 18. März 2012 neu gewählte  Bundespräsident, Joachim Gauck, führt die 1988 durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker begründete Tradition der 'Benefizkonzerte des Bundespräsidenten' fort. So lädt er für den 10.06.2012 in die Semper-Oper nach Dresden ein. Die Staatskapelle Dresden spielt unter Leitung von Christian Thielemann die 8. Sinfonie von Anton Bruckner, im Anschluss wird es einen Empfang geben. Mit der reihum in allen Bundesländern stattfindenden Konzertreihe würdigt der Bundespräsident die reiche Orchesterlandschaft Deutschlands mit ihrer jeweiligen Geschichte, Prägung und ihrem besonderen Charakter.

offizielles Portrait des Bundespräsidenten Joachim Gauck 

Bundespräsident Joachim Gauck  (Foto: Bundespräsidialamt)

Joachim Gauck liess es sich nicht nehmen, am 20.03.2012 – also zwei Tage nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten und drei Tage vor seiner Vereidigung – den weltbekannten Thomaner-Chor in Leipzig anlässlich dessen 800-Jahr-Feier zu besuchen. Von Leipzig und dem Umfeld der Thomaskirche war die friedliche Revolution in der DDR ausgegangen, die 1989 zum Mauerfall und 1990 zur Wiedervereinigung Deutschlands führte.

Zu diesem Start der Amtsperiode des 11. Bundespräsidenten, welcher in die Zeit der Prekariats-Debatte um Musikschul- und Musikhochschul-Lehrkräfte fällt, sagt Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg, in einem Kommentar für die NEUE MUSIKZEITUNG (nmz):

"Auf einen Joachim Gauck als Bundespräsidenten können wir Tonkünstler uns freuen: nicht nur, weil Joachim Gauck gleich zu Beginn seiner Amtszeit mit dem Besuch beim Thomaner-Chor und der Fortführung der Benefizkonzerte klare musikpolitische Zeichen gesetzt hat, sondern auch, weil er mit seinem zentralen Thema: 'Freiheit und Verantwortung' unser Verbündeter im Geiste ist: Ob wir z.B. Ludwig van Beethoven oder Franz Liszt nehmen – deren Freiheitswille war stets ungebrochen. Und was beide ebenfalls mit uns heutigen Tonkünstlern verbindet, ist der hohe ethische Anspruch, aus welchem Verantwortung erwächst. So wie Franz Liszt aus diesem Verantwortungsgefühl heraus mit dem 'Allgemeinen Deutschen Musikverein' den Vorläuferverband unseres DTKV gegründet hat, so spüren heute auch wir in unseren Herzen die ethische Pflicht, Verantwortung zu übernehmen – z.B. gesellschaftliche Verantwortung als Funktionsträger des DTKV. Umso schmerzlicher ist für uns die Erfahrung, wie unverantwortlich im Gegenzug die Gesellschaft in weiten Teilen mit unserem Berufsstand umgeht.

Dass z.B. der Staat hochqualifizierte Lehrkräfte an Musikschulen und Musikhochschulen trotz akademischer Abschlüsse prekär beschäftigt, statt sie mit Tariflöhnen fest anzustellen, entspricht nicht der Ethik, die unser Berufsstand vorlebt. Dass das, was diese Lehrkräfte unserer Gesellschaft geben, dem Staat lediglich wert ist, sie als Tagelöhner zu behandeln – teils mit Honorarsätzen, wie für ungelernte Hilfskräfte – und sie in Altersarmut zu schicken, sorgt für Bitterkeit bis hin zu Resignation. Dass der Staat sogar selbsterlassene Regeln – namentlich das Scheinselbstständigkeitsgesetz – trickreich umgeht, statt es auf die von ihm prekär beschäftigten Lehrkräfte anzuwenden, lässt viele dieser Lehrkräfte an unserem Gemeinwesen,  unserem Staat zweifeln, ja verzweifeln.

Doch seit dem 18. März 2012 können solche Lehrkräfte wieder Mut fassen: Denn nun haben wir an der Spitze unseres Staates einen Verbündeten im Geiste. Einen, der Recht Recht nennt und Unrecht Unrecht. Und da dessen Stimme gehört wird, können wir zuversichtlich sein, dass auch wir bald gehört werden: Unter einem Staatsoberhaupt Joachim Gauck wird staatlich verübtes Unrecht auf Dauer nicht geduldet werden können.  'Was vielen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: So etwas tut man nicht.'  sagte Bundespräsident Horst Köhler 2009 in seiner 'Berliner Rede'. Dass dies insbesondere auch für den Staat und dessen Beamte in den öffentlichen Verwaltungen zu gelten hat, – wer sollte glaubwürdiger hierüber wachen können, als Bundespräsident Joachim Gauck?  –  Herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl!"

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Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen PDF Drucken E-Mail

DTKV ruft Mitglieder zur Beteiligung an ver.di Umfrage auf

Gemeinsame Auswertung der Umfrage-Ergebnisse

Potsdam - München - Berlin – Am 05.03.2012 hat sich der DTKV-Bundesverband mit folgendem Aufruf an alle DTKV-Mitglieder gewandt:

"ver.di-Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen

München - red. - Der Deutsche Tonkünstlerverband bittet die Musikpädagogen unter seinen Mitgliedern, sich an der ver.di-Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen / Privatmusikerziehern und Lehrkräften an Musikschulen zu beteiligen.

Informationen unter: http://musik.verdi.de/musikschulen/informationen/umfrage-2012

Den Fragebogen finden Sie unter: http://musik.verdi-umfrage.de/

Bei RĂĽckfragen wenden Sie sich bitte an:
Dirk von KĂĽgelgen
Tel. 030-6956-2327
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. "

Im persönlichen Gespräch sagte Stefan Gretsch, Bundesvorsitzender der Fachgruppe Musik der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (fg-musik in ver.di), dem Präsidenten des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, zu, dass die Auswertungsergebnisse der Umfrage auch dem DTKV zur Verfügung gestellt werden.

(März 2012 - geschrieben von Administrator)

Teilhabe am Bildungspaket der Bundesregierung PDF Drucken E-Mail

Der DTKV stellt seinen Mitgliedern ein Empfehlungsschreiben zur VerfĂĽgung

DTKV-Bundesverband setzt Antrag aus DTKV-Brandenburg um 

Berlin - München - Potsdam – Mit dem Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket hat die Bundesregierung insoweit einen Paradigmenwechsel vollzogen, als dass der Bund hiermit Geldmittel gezielt in die Bildung investiert, obwohl Bildung Ländersache ist. "Die Aufhebung des 'Kooperationsverbots' welche quer durch alle Parteien und Fraktionen zunehmend gefordert wird, ist dringend geboten und gehört besser heute als morgen parlamentarisch beschlossen" sagt hierzu Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg. Ein bildungspolitischer Antrag, den er 2011 zur Bundesdelegiertenversammlung des DTKV eingebracht hatte, ist nunmehr in Teilen von der DTKV-Bundesebene umgesetzt worden: Der DTKV wirkt daran mit, dass die im DTKV organisierten Musikpädagogen in Leistungen des Bildungspakets einbezogen werden können.

Hierzu schreibt Dr. Dirk Hewig, Präsident des DTKV-Bundesverbandes:

"Nach dem Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket haben Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Leistungen nach § 2 AsylbLG, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, für jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Zuschuss für Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit (Altersbegrenzung bis 18 Jahre) in Höhe von monatlich 10 Euro. Diese 10 Euro pro Monat können u. a. für Musikunterricht eingesetzt werden.
Durch die vorgesehenen 10 Euro kann sich das für den freien Musikpädagogen zu zahlende Honorar entsprechend verringern, wodurch sich für den bedürftigen Schüler evtl. überhaupt erst die Möglichkeit der Inanspruchnahme qualifizierten Musikunterrichts eröffnet. Mit den 10 Euro pro Monat können auch Angebote für Ensembleunterricht (Gruppenunterricht am Instrument, Elementare Musikpädagogik u.a.m.) bezahlt werden.
Voraussetzung für den Einsatz der Mittel für entsprechende Musikangebote ist, dass der Musikpädagoge/ die Musikschule oder der betreffende Musikverband in den Kreis der Leistungsanbieter einbezogen wird.

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Festliches Jubiläumskonzert in Magdeburg PDF Drucken E-Mail

200 Jahre Liszt, 20 Jahre DTKV-Sachsen-Anhalt, 150 Jahre TonkĂĽnstlerverband

DTKV-Brandenburg gratuliert Nachbarverband zum 20-jährigen Jubiläum

Magdeburg / Potsdam - Auf Einladung des DTKV-Sachsen-Anhalt nahm der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, am 25.11.2011 an dem "Festlichen Jubiläumskonzert" teil, welches im Rahmen des 20. Tonkünstlerfestes des DTKV-Sachsen-Anhalt (17. bis 26. November, 12 Veranstaltungen) in Magdeburg stattgefunden hat. Er überbrachte dem um drei Jahre älteren Schwester-Verband und insbesondere seiner seit 20 Jahren amtierenden Amtskollegin, Dr. Sigrid Hansen, die herzlichsten Glückwünsche des Landesverbandes Brandenburg.

Elisabeth Gebhard, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, Ltg. Christian Simonis (Foto: R.Pfeiffer, DTKV Sachsen-Anhalt)

Festkonzert: Elisabeth Gebhardt, Violine, GMD Christian Simonis, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie (Foto: RĂĽdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt)

Auf das Jahr 2011 fiel eine Mehrzahl von Jubiläen: der 200. Geburtstag von Franz Liszt – „Urvater" der Tonkünstlerverbände, der 20. Geburtstag des 1991 gegründeten DTKV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, dessen Ausrichtung des 20. Tonkünstlerfestes Sachsen-Anhalt in jährlicher Folge, sowie der 150. Jahrestag der Gründung des „Allgemeiner Deutscher Musikverein" – Vorläuferverband des DTKV – durch Franz Liszt. Beim Festkonzert spielte die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter GMD Christian Simonis (Ehrenmitglied des DTKV-Sachsen-Anhalt). Neben einer Sinfonischen Dichtung von Franz Liszt gab es drei Uraufführungen von Werken sachsen-anhaltinischer DTKV-Komponisten.

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Jubiläums-Matineé und Uraufführungs-Präsentation PDF Drucken E-Mail

200. Geburtstag von Franz Liszt

150 Jahre TonkĂĽnstlerverband

UA "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen"

Potsdam - Ende Oktober veranstaltete der DTKV-Brandenburg im Saal der IHK-Potsdam eine aussergewöhnliche Matineé zu gleich drei Anlässen und dies unter Beteiligung von drei Verbänden.

2011-10-22-Anno Blissenbach bei Festrede zu Lisztgeburtstag in IHK-Potsdam
Anno Blissenbach bei Festrede (Foto: VgK) 

Hauptanlass, die Veranstaltung gerade am 22.10.2011 durchzuführen war, dass genau auf diesen Tag der 200. Geburtstag von Franz Liszt fällt. Und da Liszt 1861 mit dem "Allgemeinen Deutschen Musikverein" den ersten deutschlandweiten Berufsverband für Musiker gegründet hat, aus dem der heutige Deutsche Tonkünstlerverband e.V. hervorgegangen ist, fällt auf das Jahr 2011 zugleich das 150-jährige Verbands-Jubiläum des DTKV. Dritter Anlass war die Dokumentation der grossen Uraufführungsreise der Oper „Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" für die Potsdamer Öffentlichkeit sowie für die Mitglieder der drei beteiligten Verbände, Vereinigung für genreverbindene Kunstprojekte e.V., Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. sowie Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V.

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Erfolgreiche Opern-UrauffĂĽhrung durch grosses Jugend-Ensemble PDF Drucken E-Mail

Leidenschaft und Zusammenhalt

gelungener Auftakt der Ersten internationalen Jugendakademie in Assisi

Potsdam, Berlin, Perugia, Assisi, Foligno – Ein voller Erfolg war die einwöchige Uraufführungsreise einer knapp 100-köpfigen Truppe nach Italien, bei der die Oper für Kinder und Erwachsene "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" des Potsdamer Komponisten Gisbert Näther – Idee, Text, Künstlerische Leitung und Produktion: Andrea Conrad – nach intensiver Probenarbeit in der Schinkel-Halle der Landeshauptstadt Potsdam in drei italienischen Städten dargeboten wurde.


Uraufführung der Oper -Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen - am 03.10.2011 in Italien

Uraufführung am 03.10.2011 in Foligno, Italien (Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.)

Den Höhepunkt der Konzertreise bildete die konzertante Aufführung am 03.10.2011 (Tag der deutschen Einheit) in der Stadt Foligno, welche als Zentrum der zeitgenössischen Kunst auch international bekannt ist. Im weit über den letzten Platz hinaus gefüllten 750 Sitze zählenden Auditorium San Domenico aus dem 13. Jahrhundert wurde das Ensemble der jungen Künstler sowie die Initiatorin Andrea Conrad nach der von wiederholtem Szenenapplaus begleiteten Publikums-Uraufführung in Anwesenheit von Bürgermeister und staatlichem Fernsehen mit frenetischem Applaus gefeiert.

Die Berichterstattung in LA NAZIONE, einer der grossen nationalen Tageszeitungen in Italien, beginnt mit folgenden Worten:

„Eine bessere Eröffnung der XVII. Konzertsaison für die Jugend hätte es wahrscheinlich nicht geben können – wegen der Schönheit der Oper für Kinder und Erwachsene Il Cigno Nero e la fanciulla sulla falce lunare (Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen) – Libretto: Andrea Conrad, Musik: Gisbert Näther –, wegen der leidenschaftlichen Mitwirkung sowie der Leistung der fast 100 jungen Künstler der Jungen Philharmonie Brandenburg, des Kinderchores der Staatsoper unter den Linden Berlin sowie der Solisten der UdK und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unter dem Dirigat von Leslie Suganandarajah." (Übersetzung: Marie-Luise Döring).
Weiter heisst es dort, dem Dirigenten sei es gelungen, aus der Komposition den gefühlsmässigen Kern und die tiefe Harmonie herauszuholen, welche die Texte von Andrea Conrad beleben.

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Freiheit der Musik PDF Drucken E-Mail

Dritte Sommermatinée der Friedrich Naumann Stiftung

wirksame DTKV- Präsenz

Potsdam – Unter dem Titel „Freiheit der Musik – Musik verbindet Nationen" veranstaltete die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 21.08.2011 ihre diesjährige Sommermatinée. Seit der Erstveranstaltung im Sommer 2009 wird hier alljährlich unter einem kultur- bzw. musikpolitischen Leit-Thema eingeladen. So war das pittoreske Ambiente des Truman-Hauses und dessen an Potsdams Griebnitzsee gelegenen Parks – Sitz des Regionalbüros Berlin-Brandenburg der Stiftung – das dritte Jahr in Folge Versammlungsort zahlreicher musik- und kulturpolitisch aktiver Persönlichkeiten aus Land, Bund, deren Hauptstädten sowie der EU.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit 

v.l.n.r.: Aaron Dan, Andreas Knaesche, Andreas Büttner, Christian Höppner (Foto: Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit)

Bei der von Andreas Knaesche, Kulturradio des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), geleiteten Podiumsdiskussion war DTKV-Mitglied Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrats (DMR) und Vizepräsident des Europäischen Musikrates sowie DMR-Vertreter in der Deutschen UNESCO-Kommission sich mit seinen Mitdiskutanten, Aaron Dan, Mitglied des Ensemles „Trio Dan", und Andreas Büttner, MdL, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Brandenburgischen Landtag sowie Organist, einig, dass Musik einerseits Ausdruck der jeweils erreichten Dimension innerer Freiheit ist, andererseits der äusseren – politischen – Freiheit bedarf, um zur unbehinderten Entfaltung und Verbreitung gelangen zu können.

Ebenfalls Einigkeit bestand, dass Musik eine „Weltsprache" ist, die auch deshalb in der ganzen Welt verstanden werde, gerade weil sie sich auf einer Ebene jenseits rationaler Begrifflichkeit abspiele und sich insoweit von herkömmlicher Sprache unterscheide. Es wurde herausgearbeitet, dass dem auch die im 19. Jahrhundert sich entwickelt habenden „Nationalen Schulen" nicht entgegenstanden, da diese keineswegs gegeneinander gerichtet waren, sondern lediglich dem Bedürfnis nachkamen, dem jeweiligen Lebensgefühl eines Volkes Ausdruck durch bzw. in der Musik zu geben.

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"MY MUSIC" eingestellt PDF Drucken E-Mail

Keine Musikmessen mehr in Dresden und Friedrichshafen

Gutes Konzept – aber umgkehrt noch zielführender?

Friedrichsfafen / Dresden / Potsdam - Musiker, Musikfreunde und deren Verbände werden in diesem Jahr vergeblich auf die Einladungen zur Musikmesse MY MUSIC warten, die 2007 so hoffnungsfroh gestartet war. Denn die damals mit viel persönlichem Engagement von Roland Bosch, Annika Raff und zahlreichen weiteren Mitarbeitern der Messe Friedrichshafen GmbH neu ins Leben gerufene Musikmesse "MY MUSIC" wird ab 2011 nicht weitergeführt. Wie berichtet war die Veranstaltung der MY MUSIC 2009 von der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH übernommen worden und sollte fortan jährlich abwechselnd in Dresden und Friedrichshafen stattfinden. Doch nun rechnet sich die Messe nicht. Wäre das exakt umgekehrte Konzept zielführender? Rückt die Musikbranche jetzt enger zusammen? Was können die Verbände dafür tun?

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Mehrwertsteuer-Befreiung fĂĽr (musikalische) Bildung PDF Drucken E-Mail

Forderung des DTKV-Brandenburg gewinnt neue Aktualität 

DKR positioniert sich zum "GrĂĽnbuch MwSt-Zukunft"

Brüssel / Berlin / Potsdam - In der aktuellen EU-weiten Diskussion um die Zukunft der Mehrwertsteuer (MwSt) gewinnt die Forderung des DTKV-Brandenburg, die MwSt für (musikalische) Bildung abzuschaffen, eine neue Aktualität. Auslöser ist das „Grünbuch über die Zukunft der Mehrwertsteuer. Wege zu einem einfacheren, robusteren und effizienteren Mehrwertsteuersystem“, das von der EU-Kommission vorgelegt wurde. Seitdem der Deutsche Kulturrat (DKR) hierzu seine Stellungnahme abgegeben hat, ist die Frage der MwSt-Erhebung auf Kultur bzw. kulturelle Dienstleistungen in Deutschland wieder verstärkt in der kulturpolitischen Diskussion. Bereits im November 2008 hatte die Mitgliederversammlung des DTKV-Brandenburg beschlossen:

Der DTKV-Landesverband Brandenburg e.V. fordert, dass alle zu bezahlenden Bildungsangebote bzw. Bildungsdienstleistungen – insbesondere die der musikalischen Bildung – komplett von der Mehrwertsteuer befreit werden.

Im weiteren Textverlauf des einstimmig verabschiedeten Antrags wird artikuliert, dass diese Forderung auf dem Wege der politischen Lobbyarbeit in die im Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen transportiert werden soll, auch durch die relevanten Dachverbände in denen der DTKV-Brandenburg direkt oder indirekt organisiert ist.

Im Rahmen der aktuellen politischen Debatte führte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einem Statement aus:

"Ein Großteil der musikalischen Bildung, Ausbildung und Weiterbildung ist staatlich organisiert: über allgemein bildende Schulen, Musikhochschulen, kommunale Musikschulen, Landesmusikakademien usw. Sofern Unterrichts- oder Studiengebühren erhoben werden, sind diese MwSt-frei. Privatwirtschaftliche – also gewerbliche – Anbieter hingegegen unterliegen in Deutschland zunächst einmal generell der MwSt-Pflicht. Damit haben nicht nur diese Anbieter ein Wettbewerbs-Problem, sondern die Interessenten solcher Angebote zugleich das Problem eines erheblich verteuerten Angebots. Es kann aber nicht angehen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Philipp Rösler – zu Recht – die "Bildungsrepublik Deutschland" ausrufen, und dass – ebenso zu Recht – kostenlose oder preisgünstige staatliche Bildungs(dienst)leistungen erbracht werden, zugleich aber der Staat an Bildungs(dienst)leistungen anderer Anbieter "verdienen" will.

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Branchentreff zur GDM-Jahrestagung PDF Drucken E-Mail

Themen-Kaleidoskop, Präsidiumswahl, Auszeichnungen

DTKV durch Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg vertreten

Frankfurt am Main / Potsdam - Der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte, GDM, hat seiner Jahreshauptversammlung auch im Jahr 2011 wieder den Rahmen eines spartenübergreifenden Branchentreffs gegeben. So kamen am 23. Mai zahlreiche Mitgliedsfirmen  nach Frankfurt/Main, um nicht nur turnusmässig das Präsidium neu zu wählen und wichtige Fachthemen zu diskutieren, sondern auch, um die guten Kontakte sowie die Zusammenarbeit mit den übrigen Branchenvertretern aus Industrie, Verlagen, Vertrieben und Verbänden zu stärken, welche – wie bereits in den Vorjahren – gerne der Einladung gefolgt waren.

Am Vorabend traf man sich beim Get-Together im Panorama-Saal auf dem Dach des Hotel-Intercontinetal, wo GDM-Präsident Arthur Knopp sowohl den Präsidenten des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, als auch Musikmesse-Chefin Cordelia von Gymnich, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Musikinstrumentenhersteller (BDMH), Gerhard A. Meinl, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Klavier, BVK, Burkhard Stein (Grotrian-Steinweg), den Vorsitzenden des Bundes deutscher Klavierbauer, BdK, Ulrich Sauter sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Branche herzlich begrüßte. Der DTKV war durch den Autor dieses Artikels und Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg, Anno Blissenbach, vertreten, der von 2003 bis 2007 im GDM als Vorstandsmitglied des Fachverbandes Klavier tätig war.

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Prinzessin Máxima initiiert Projekt "Musik für Kinder" PDF Drucken E-Mail

Nach Jugend-Oper jetzt auch "JeKi" in den Niederlanden

Vorbild für deutsche Bundesländer

Den Haag / Potsdam - Wie wichtig das eigene aktive Musik machen – also das Spielen eines Musikinstruments – für Kinder ist, wurde in vielen Ländern nicht nur erkannt sondern in konkrete Musik- und Bildungspolitik umgesetzt. Angefangen vom Dritte-Welt-Land Venezuela über Nordrhein-Westfalen, dem dann weitere deutsche Bundesländer folgten, nun auch bis hin zu den Niederlanden.

Anlässlich ihres 40. Geburtstages schenkte Prinzessin Máxima den jüngsten ihrer Untertanen mit Kinderen maken Muziek das niederländische Gegenstück zum nordrhein-westfälischen "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Wenige Monate zuvor, am 02.10.2010, hatte Prinzessin Máxima bereits die Niederländische Jugend-Oper "De Veerensmeederij" in Amersfoort feierlich eröffnet.

Prinzessin Maxima der Niederlande, offizielles Pressefoto

 Prinzessin Máxima von den Niederlanden (Foto: Königshaus der Niederlande)

Dies kommentierte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einer Presse-Erklärung mit den Worten: "In der Geschichte der heutigen Landeshauptstadt Potsdam hatte man grosse Stücke auf die Niederlande gesetzt, holte niederländische Architekten in die Stadt, die das berühmte "Holländische Viertel" gebaut haben, welches heute zu den bedeutenden Kulturdenkmälern des Landes Brandenburg gehört. Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Landes-Politiker/innen erneut die Niederlande zum Vorbild nehmen, es Prinzessin Máxima gleichtun und sowohl die mehr als überfällige Gründung einer Kinder- und Jugend-Oper in Potsdam vornehmen als auch ein nachhaltiges (also auf Dauer angelegtes) landesweites Projekt "Jedem Kind sein Musikinstrument" (JeKi) installieren. Seit Langem leistet der DTKV-Brandenburg hier nicht nur Pionierarbeit – wie z.B. mit dem von seiner Vizepräsidentin, der Musiktheater-Regisseurin Andrea Conrad, gegründeten Potsdamer Tagen der Neuen Musik für Kinder und deren Kinderoper Projekten – sondern weist immer wieder darauf hin: Es kann nicht sein, dass das Land Brandenburg auf Dauer für Kinder eine weitgehende Musikkulturwüste bleibt, während immer mehr Länder um uns herum die Zeichen der Zeit richtig erkannt haben und die notwendigen Investitionen in den nachhaltigen (also dauerhaften) Aufbau einer tragfähigen musikkulturellen Bildungs-Infrastruktur tätigen."

Zu dem jüngsten holländischen Kindermusik-Projekt heisst es in einer Veröffentlichung des Königshauses der Niederlande vom 17.05.2011:

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Pressekonferenz zum Opernprojekt in der IHK PDF Drucken E-Mail

Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen

Städtepartnerschaft, Goethe-Institut, Botschafter und mehr

SPENDENAUFRUF

Potsdam - Als medialer Auftakt des bedeutenden Opernprojekts "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" im Rahmen der Städtepartnerschaft Potsdam/Perugia, fand im exzellenten Ambiente der IHK Potsdam am 02.04.2011 eine Pressekonferenz statt. Gemeinsam geladen hatten: der Träger "Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V." (VgK), der Ko-Veranstalter "Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V." (DTKV-Brandenburg), der Kooperationspartner "Il Ponte - Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V." (Il Ponte), sowie der Gastgeber und Kooperationspartner "Industrie- und Handelskammer Potsdam" (IHK). Vorangegangen war ein Meisterkonzert welches von Il Ponte im Rahmen der Städtepartnerschaft und zur 150-Jahrfeier der Einheit Italiens organisiert sowie in Kooperation mit DTKV-Brandenburg und IHK-Potsdam durchgeführt worden ist.

Pressekonferenz zum Opernprojekt 2011-04-02 in IHK-Potsdam

v.r.n.l.: Dr. Manfred Wäsche (IHK), Gisbert Näther (Komponist, DTKV), Andrea Conrad (Regisseurin, VgK, DTKV), Maria L. Döring (Il-Ponte), Anno Blissenbach (DTKV) vor dem von BIG IMAGE SYSTEMS DEUTSCHLAND GMBH gestellten Grossbilddruck, Grafik: Gunnar Conrad – Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.

Die Uraufführung der "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen", eine Oper für Kinder und Erwachsene, Musik: Gisbert Näther, Libretto: Andra Conrad, ist das jüngste und bisher grösste Projekt, welches zunächst im Rahmen der von Andrea Conrad initiierten "Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder" konzipiert worden war, inzwischen jedoch weit über die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg hinaus eine sowohl nationale als auch internationale Dimension erreicht hat. Künstlerische Qualität, ethischer Anspruch sowie Ausstrahlung des Werkes werden als so weitgehend angesehen, dass sowohl das Goethe-Institut die Förderung als auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rom, der Botschafter der Republik Italien in Berlin sowie der Vizepräsident des Europäischen Musikrats, Christian Höppner, die Schirmherrschaft übernommen haben.

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