DTKV BRANDENBURG E. V.
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AUFRUF: Jetzt Petition zur Umsatzsteuer-Freiheit mitzeichnen PDF Drucken E-Mail

DTKV-Justiziar hat im Deutschen Bundestag Petition eingereicht

Umsatzsteuer-Freiheit fĂĽr Bildung seit langem von DTKV-Brandenburg gefordert

  • QUORUM   ERREICHT   !!!   (Ende der Mitzeichnungsfrist war am 20.09.2012, 24:00 Uhr)
  • 55.523  Online-Mitzeichner
  • 41.044  Offline-Mitzeichner
  • 96.597  Mitzeichner  insgesamt  (Quorum: 50.000  um  93,134 %  ĂĽberschritten)

Potsdam - München - Bonn - Berlin  -  (01.08.2012 bis 21.09.2012)  -  Alle Mitglieder des Deutschen Deutschen Tonkünstlerverbandes (DTKV), alle Angehörigen der Musik-(Unterrichts)-Branche und sonstiger Bildungs-Branchen, alle weiteren Verbände und -Organisationen des Mittelstands sowie alle bildungsinteressierten Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, die vom DTKV-Justiziar, RA Hans-Jürgen Werner, Bonn, eingereichte Petition Nr. 26229 per Online-Mitzeichnung zu unterstützen. Bis 20.09.2012, 24:00 Uhr, müssen mindestens 50.000 Mitzeichner akquiriert worden sein.

Hier die URL der Petition:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2012/_08/_01/Petition_26229.html

Auch sind alle aufgerufen, den Link zu dieser Petition in ihren jeweiligen Netzwerken und Verteilern im grösst möglichen Umfang weiter zu verbreiten.

Hier weitere Artikel zu der Thematik auf dieser Homepage des DTKV-Brandenburg:

http://www.pcmedien.de/dtkvbb/index.php?option=com_content&view=article&id=308:liberaler-mittelstand-unterstuetzt-dtkv-petition&catid=1:aktuelles&Itemid=155

http://www.pcmedien.de/dtkvbb/index.php?option=com_content&view=article&id=307:presse-arbeit-zum-drohenden-wegfall-der-umsatzsteuer-freiheit&catid=1:aktuelles&Itemid=155 

Weitere Möglichkeiten zur Mitzeichnung sowie detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des DTKV-Bundesverbandes in den Artikeln mit folgenden URL:

http://dtkv.org/index.php/alle-nachrichten/uebersicht/41-dtkv/302-der-umsatzsteuerbefreiung-fuer-private-musikinstitute-droht-das-aus

http://dtkv.org/index.php?option=com_content&task=view&id=303&Itemid=231

http://dtkv.org/index.php/alle-nachrichten/uebersicht/41-dtkv/304-umsatzsteuerreform-2013-stellungnahme-des-bkm-bringt-keine-entwarnung

Bereits im November 2008 hatte die Mitgliederversammlung des DTKV-Brandenburg beschlossen:

Der DTKV-Landesverband Brandenburg e.V. fordert, dass alle zu bezahlenden Bildungsangebote bzw. Bildungsdienstleistungen – insbesondere die der musikalischen Bildung – komplett von der Mehrwertsteuer befreit werden.

Im weiteren Textverlauf des einstimmig verabschiedeten Antrags wurde artikuliert, dass diese Forderung auf dem Wege der politischen Lobbyarbeit in die im Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen transportiert werden soll, auch durch die relevanten Dachverbände in denen der DTKV-Brandenburg direkt oder indirekt organisiert ist. Dies ist geschehen. Auch Kontakte ins Europäische Parlament wurden genutzt. In Zusammenhang mit EU-Vorgaben aus Brüssel hat nun die Bundesregierung den Entwurf eines neuen Jahressteuergesetzes in den Bundestag eingebracht und in erster Lesung behandelt. In diesem Gesetzentwurf sind unsere o.g. Forderungen zwar in fast allen Punkten umgesetzt, aber in einem entscheidenden Punkt noch nicht.

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Ministerium diskutiert kulturpolitisches Papier mit der Fachöffentlichkeit PDF Drucken E-Mail

"Kulturpolitische Strategie 2012" von Ministerin Prof. Dr. Sabine Kunst vorgelegt

DTKV-Brandenburg äussert sich zu Strategien der Musik-Bildung

Potsdam - Zu der seitens hochkarätiger Fachleute aus der brandenburgischen Kultur- und Bildungswelt bestens besuchten Veranstaltung, die am "Tag der Musik" des Deutschen Musikrats, DMR, in den Räumen von "fabrik e.V." stattfand, erschien nachfolgender Artikel des Präsidenten des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in der Neuen Musikzeitung, nmz, (Ausgabe 7/8-2012, S. 47):

"Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, MWFK, des Landes Brandenburg hat unter seiner Ministerien Prof. Dr. Sabine Kunst ein Papier 'Kulturpolitische Strategie 2012' im Entwurf vorgelegt und in drei Foren öffentlich diskutiert. Am Fachforum 'Kulturelle Bildung' welches auf die Foren 'Kulturtourismus' und 'Regionale Identität' folgte, beteiligte sich der DTKV-Brandenburg als Vertreter der Musik(bildungs)-Sparte. Für den 15.06.2012 war in einen Theater-Saal der Schiffbauergasse, einem Kultur-Campus der Landeshauptstadt Potsdam, geladen worden. Beide Podiumsrunden der mehr als vierstündigen Veranstaltung waren prominent besetzt: Staatssekretär Martin Gorholt (MWFK) bestritt als Key-Speaker die erste Runde, nach der Pause folgte Staatssekretär Burkhard Jungkamp für das unter Leitung von Ministerin Dr. Martina Münch stehende Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, MBJS. Noch in der vergangenen Legislaturperiode hatte Münch das heute von Sabine Kunst bekleidete Ministeramt inne, kennt sich also in Kultur- wie Bildungspolitik aus.

Staatssekretär Martin Gorholt, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) Staatssekretär Martin Gorholt, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) - (Foto: Björn Bernat)

Musikbildung war ein Themenschwerpunkt der Veranstaltung, nicht zuletzt weil Thomas Falk, Geschäftsführer des Landesverbandes Brandenburg des Verbandes deutscher Musikschulen
, VdM, zu den drei Hauptrednern des ersten Teils gehörte.

Staatssekretär Burkhard Jungkamp, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) Staatssekretär Burkhard Jungkamp, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) - (Foto: Björn Bernat)

Das Strukturpapier beginnt mit den Worten: 'Das Land Brandenburg steht vor großen gesellschafts- und finanzpolitischen Herausforderungen. Die Solidarpakt- ebenso wie die EU-Fördermittel gehen deutlich zurück. Durch den Rückgang der Bevölkerungszahl verliert das Land Brandenburg Ansprüche auf Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich. Die Haushalts- und Finanzpolitik des Landes ist darauf ausgerichtet, 2014 wieder einen ausgeglichenen Landeshaushalt zu erreichen.' Und so wundert es nicht, dass sich im weiteren Textverlauf immer wieder Passagen finden, die – rhetorisch positiv verpackt – Einsparungen umschreiben. So heisst es zum Beispiel: 'Es geht darum, den kulturellen Reichtum Brandenburgs stärker nach innen und außen sichtbar zu machen. Die kulturpolitische Gestaltungskraft von Einrichtungen, die einen wesentlichen Beitrag zu diesem Reichtum leisten, soll durch Bündelung von Ressourcen erhöht werden.'

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Verbandsentwicklung, Mitgliederumfrage und Konzertprojekte im Zentrum der Bundesdelegiertenversammlung 2012 PDF Drucken E-Mail

DTKV will "Jugend musiziert" zurĂĽckerobern

Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in Bundesfachausschuss "Verbandsentwicklung" gewählt

Lübeck - Franzpeter Messmer - Am 21. April trafen sich die Delegierten des DTKV zu ihrer alljährlichen Versammlung in Lübeck. Im Mittelpunkt der in überwiegend harmonischer Atmosphäre abgelaufenen Konferenz stand die Weiterentwicklung des Verbandes. Dazu beschloss die Delegiertenversammlung die Einrichtung des Bundesfachausschusses „Verbandsentwicklung“, der sich um zahlreiche grundsätzliche Fragen kümmern wird wie zum Beispiel um das Verhältnis zwischen mitgliederstarken und –schwachen Landesverbänden, die langfristigen Strategien bei der Durchsetzung kultur- und musikpolitischer Ziele oder den Ausbau der Dienstleistungen für die Mitglieder. Dem Fachausschuss gehören bei seiner Gründung, Anno Blissenbach (Brandenburg), Friederike Haufe (Hamburg), Elisabeth Herzog (Bayern & Bund), Friederike Leithner (Niedersachsen), Jost Nickel (Nordrhein-Westfalen), Christian Scheibler (Sachsen) und ein noch zu benennender Vertreter des Landesverbandes Baden-Württemberg an.

Grundlage fĂĽr kulturpolitische Erfolge: Mitgliederumfrage

Um den Verband weiterentwickeln und die Dienstleistungen für die Mitglieder ausbauen zu können, sowie die notwendigen Fakten für eine schlagkräftige Argumentation in der kulturpolitischen Diskussion bereit zu stellen, ist eine Mitgliederumfrage dringend geboten. In seinem von großer Fachkunde geprägten Referat erläuterte Christian Scheibler die für 2013 geplante Mitgliederumfrage des DTKV, die zum einen die Grunddaten der Mitglieder wie Adresse und Beruf abfragen wird, zum anderen anonym weitere Angaben zur beruflichen Situation oder zu den Erwartungen an den Verband. Für die geplante Mitgliederkarte, die zu zahlreichen Vergünstigungen führen soll, ist diese Mitgliederumfrage eine wichtige Voraussetzung.

Christian Scheibler präsentiert sein Konzept zur Mitgliederbefragung des DTKV bei der Bundesdelegiertenversammlung 2012 in Lübeck 

Christian Scheibler präsentiert sein Konzept zur DTKV-Mitgliederbefragung  (v.l.n.r.: Dr. Franzpeter Messmer, Elisabeth Herzog, Christian Scheibler), Foto: Anno Blissenbach

50jähriges Jubiläum von „Jugend musizert“

2013 feiert „Jugend musiziert“ sein 50. Jubiläum. Dass dieser Wettbewerb vom Deutschen Tonkünstlerverband zusammen mit der Jeunesses Musicales und dem Deutschen Musikrat gegründet wurde, ist vielfach ebenso in Vergessenheit geraten, wie dass der DTKV zu den Verbänden zählt, die heute den Wettbewerb organisieren. Manche freiberuflich tätige Musikpädagogen klagen über eine ungerechte Behandlung ihrer Schüler oder sind mit einzelnen Aspekten des Wettbewerbs nicht einverstanden. Präsidiumsmitglied Ekkehard Hessenbruch, der selbst im Projektbeirat als Vertreter des DTKV mitwirkt, sieht im Engagement des DTKV in den Regional- und Landesausschüssen eine wichtige Möglichkeit, die Interessen und Ideen des Tonkünstlerverbandes zu verfolgen. Deshalb arbeitete er in den letzten Jahren daran, die Präsenz des DTKV in den Regional- und Landesausschüssen zu verstärken. Bei der Delegiertenversammlung stellte er den Entwurf eines Jugend-musiziert-Organigramms vor, das die DTKV-Vertreter in den einzelnen Ausschüssen zeigt und ins Web gestellt werden soll, damit die Musikpädagogen des DTKV ihren Vertreter in den Ausschüssen problemlos finden können. „Jugend musiziert“ soll so wieder zu einem Kernprojekt des DTKV werden. Deshalb wandte sich die Delegiertenversammlung auch gegen das aus England kommende Zertifizierungsverfahren ABRSM, das im Gegensatz zu „Jugend musiziert“ nicht kostenfrei, sondern mit hohen Gebühren für Schüler und deren Eltern verbunden ist.

D-A-CH-Tagung 2012: „Freiberuflicher Musikpädagoge – ein Beruf mit Zukunft?“

Die sehr informative Konferenz befasste sich mit zahlreichen weiteren Themen wie JeKi, Tag der Musik, dem Aktionstag „Kulturgut stärken“, der Zusammenarbeit mit EPTA und ESTA, dem Bildungspaket des Bundes, der Umsatzsteuerbefreiung für Musikpädagogen, dem Bündnis für Bildung, dem Manuskriptarchiv, dem Urheberrecht, der Planung von Austauschkonzerten und der D-A-CH-Tagung „Freiberuflicher Musikpädagoge – ein Beruf mit Zukunft“ in Würzburg (9.–11. Nov. 2012), die ein hoch aktuelles Thema behandelt, für die Öffentlichkeit zugänglich ist und an der die Mitglieder des DTKV möglichst zahlreich teilnehmen sollen, um einen breiten Erfahrungsaustausch zu gewährleisten und die Bedeutung dieses Themas zu unterstreichen.

Zur angenehmen Atmosphäre der Versammlung trug wesentlich der Gastgeber bei, die Musikhochschule Lübeck, deren Präsidentin, Prof. Inge-Susann Römhild die Delegierten begrüßte. Der Tonkünstlerverband Lübeck mit seinem 1. Vorsitzenden Prof. Albert Aigner und 2. Vorsitzenden Dennis Schwentuchowski, verband perfekte Organisation mit herzlicher Gastfreundschaft. Für das leibliche Wohl war ebenso gesorgt wie für touristische Erkundungen bei einer Stadtführung auf den Spuren der Norddeutschen Hanse und von Johannes Brahms.

der Autor, Dr. Franzpeter Messmer, ist Schriftführer im Präsidium des DTKV-Bundesverbandes 

- eingestellt am 23.04.2012 von Administrator -

Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen PDF Drucken E-Mail

DTKV ruft Mitglieder zur Beteiligung an ver.di Umfrage auf

Gemeinsame Auswertung der Umfrage-Ergebnisse

Potsdam - München - Berlin – Am 05.03.2012 hat sich der DTKV-Bundesverband mit folgendem Aufruf an alle DTKV-Mitglieder gewandt:

"ver.di-Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen

München - red. - Der Deutsche Tonkünstlerverband bittet die Musikpädagogen unter seinen Mitgliedern, sich an der ver.di-Umfrage zur Berufssituation von Freiberuflichen Musikpädagogen / Privatmusikerziehern und Lehrkräften an Musikschulen zu beteiligen.  

Informationen unter: http://musik.verdi.de/musikschulen/informationen/umfrage-2012

Den Fragebogen finden Sie unter: http://musik.verdi-umfrage.de/

Bei RĂĽckfragen wenden Sie sich bitte an:
Dirk von KĂĽgelgen
Tel. 030-6956-2327
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. "

Im persönlichen Gespräch sagte Stefan Gretsch, Bundesvorsitzender der Fachgruppe Musik der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (fg-musik in ver.di), dem Präsidenten des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, zu, dass die Auswertungsergebnisse der Umfrage auch dem DTKV zur Verfügung gestellt werden.

(März 2012 - geschrieben von Administrator)

Bundespräsident Gauck ist mit Thema 'Freiheit & Verantwortung' unser "Verbündeter im Geiste" PDF Drucken E-Mail

noch vor Vereidigung besucht Bundespräsident Joachim Gauck Thomaner-Chor Leipzig

Gauck führt von Weizsäcker's "Benefizkonzerte des Bundespräsidenten" fort

Berlin - Der am 18. März 2012 neu gewählte  Bundespräsident, Joachim Gauck, führt die 1988 durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker begründete Tradition der 'Benefizkonzerte des Bundespräsidenten' fort. So lädt er für den 10.06.2012 in die Semper-Oper nach Dresden ein. Die Staatskapelle Dresden spielt unter Leitung von Christian Thielemann die 8. Sinfonie von Anton Bruckner, im Anschluss wird es einen Empfang geben. Mit der reihum in allen Bundesländern stattfindenden Konzertreihe würdigt der Bundespräsident die reiche Orchesterlandschaft Deutschlands mit ihrer jeweiligen Geschichte, Prägung und ihrem besonderen Charakter.

offizielles Portrait des Bundespräsidenten Joachim Gauck 

Bundespräsident Joachim Gauck  (Foto: Bundespräsidialamt)

Joachim Gauck liess es sich nicht nehmen, am 20.03.2012 – also zwei Tage nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten und drei Tage vor seiner Vereidigung – den weltbekannten Thomaner-Chor in Leipzig anlässlich dessen 800-Jahr-Feier zu besuchen. Von Leipzig und dem Umfeld der Thomaskirche war die friedliche Revolution in der DDR ausgegangen, die 1989 zum Mauerfall und 1990 zur Wiedervereinigung Deutschlands führte.

Zu diesem Start der Amtsperiode des 11. Bundespräsidenten, welcher in die Zeit der Prekariats-Debatte um Musikschul- und Musikhochschul-Lehrkräfte fällt, sagt Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg, in einem Kommentar für die NEUE MUSIKZEITUNG (nmz):

"Auf einen Joachim Gauck als Bundespräsidenten können wir Tonkünstler uns freuen: nicht nur, weil Joachim Gauck gleich zu Beginn seiner Amtszeit mit dem Besuch beim Thomaner-Chor und der Fortführung der Benefizkonzerte klare musikpolitische Zeichen gesetzt hat, sondern auch, weil er mit seinem zentralen Thema: 'Freiheit und Verantwortung' unser Verbündeter im Geiste ist: Ob wir z.B. Ludwig van Beethoven oder Franz Liszt nehmen – deren Freiheitswille war stets ungebrochen. Und was beide ebenfalls mit uns heutigen Tonkünstlern verbindet, ist der hohe ethische Anspruch, aus welchem Verantwortung erwächst. So wie Franz Liszt aus diesem Verantwortungsgefühl heraus mit dem 'Allgemeinen Deutschen Musikverein' den Vorläuferverband unseres DTKV gegründet hat, so spüren heute auch wir in unseren Herzen die ethische Pflicht, Verantwortung zu übernehmen – z.B. gesellschaftliche Verantwortung als Funktionsträger des DTKV. Umso schmerzlicher ist für uns die Erfahrung, wie unverantwortlich im Gegenzug die Gesellschaft in weiten Teilen mit unserem Berufsstand umgeht.

Dass z.B. der Staat hochqualifizierte Lehrkräfte an Musikschulen und Musikhochschulen trotz akademischer Abschlüsse prekär beschäftigt, statt sie mit Tariflöhnen fest anzustellen, entspricht nicht der Ethik, die unser Berufsstand vorlebt. Dass das, was diese Lehrkräfte unserer Gesellschaft geben, dem Staat lediglich wert ist, sie als Tagelöhner zu behandeln – teils mit Honorarsätzen, wie für ungelernte Hilfskräfte – und sie in Altersarmut zu schicken, sorgt für Bitterkeit bis hin zu Resignation. Dass der Staat sogar selbsterlassene Regeln – namentlich das Scheinselbstständigkeitsgesetz – trickreich umgeht, statt es auf die von ihm prekär beschäftigten Lehrkräfte anzuwenden, lässt viele dieser Lehrkräfte an unserem Gemeinwesen,  unserem Staat zweifeln, ja verzweifeln.

Doch seit dem 18. März 2012 können solche Lehrkräfte wieder Mut fassen: Denn nun haben wir an der Spitze unseres Staates einen Verbündeten im Geiste. Einen, der Recht Recht nennt und Unrecht Unrecht. Und da dessen Stimme gehört wird, können wir zuversichtlich sein, dass auch wir bald gehört werden: Unter einem Staatsoberhaupt Joachim Gauck wird staatlich verübtes Unrecht auf Dauer nicht geduldet werden können.  'Was vielen abhanden gekommen ist, das ist die Haltung: So etwas tut man nicht.'  sagte Bundespräsident Horst Köhler 2009 in seiner 'Berliner Rede'. Dass dies insbesondere auch für den Staat und dessen Beamte in den öffentlichen Verwaltungen zu gelten hat, – wer sollte glaubwürdiger hierüber wachen können, als Bundespräsident Joachim Gauck?  –  Herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl!"

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Teilhabe am Bildungspaket der Bundesregierung PDF Drucken E-Mail

Der DTKV stellt seinen Mitgliedern ein Empfehlungsschreiben zur VerfĂĽgung

DTKV-Bundesverband setzt Antrag aus DTKV-Brandenburg um 

Berlin - München - Potsdam – Mit dem Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket hat die Bundesregierung insoweit einen Paradigmenwechsel vollzogen, als dass der Bund hiermit Geldmittel gezielt in die Bildung investiert, obwohl Bildung Ländersache ist. "Die Aufhebung des 'Kooperationsverbots' welche quer durch alle Parteien und Fraktionen zunehmend gefordert wird, ist dringend geboten und gehört besser heute als morgen parlamentarisch beschlossen" sagt hierzu Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg. Ein bildungspolitischer Antrag, den er 2011 zur Bundesdelegiertenversammlung des DTKV eingebracht hatte, ist nunmehr in Teilen von der DTKV-Bundesebene umgesetzt worden: Der DTKV wirkt daran mit, dass die im DTKV organisierten Musikpädagogen in Leistungen des Bildungspakets einbezogen werden können. 

Hierzu schreibt Dr. Dirk Hewig, Präsident des DTKV-Bundesverbandes:

"Nach dem Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket haben Eltern, die Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Leistungen nach § 2 AsylbLG, Sozialhilfe, den Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, für jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Zuschuss für Mitmachen in Kultur, Sport und Freizeit (Altersbegrenzung bis 18 Jahre) in Höhe von monatlich 10 Euro. Diese 10 Euro pro Monat können u. a. für Musikunterricht eingesetzt werden.
Durch die vorgesehenen 10 Euro kann sich das für den freien Musikpädagogen zu zahlende Honorar entsprechend verringern, wodurch sich für den bedürftigen Schüler evtl. überhaupt erst die Möglichkeit der Inanspruchnahme qualifizierten Musikunterrichts eröffnet. Mit den 10 Euro pro Monat können auch Angebote für Ensembleunterricht (Gruppenunterricht am Instrument, Elementare Musikpädagogik u.a.m.) bezahlt werden.
Voraussetzung für den Einsatz der Mittel für entsprechende Musikangebote ist, dass der Musikpädagoge/ die Musikschule oder der betreffende Musikverband in den Kreis der Leistungsanbieter einbezogen wird.

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Jubiläums-Matineé und Uraufführungs-Präsentation PDF Drucken E-Mail

200. Geburtstag von Franz Liszt

150 Jahre TonkĂĽnstlerverband

UA "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen"

Potsdam - Ende Oktober veranstaltete der DTKV-Brandenburg im Saal der IHK-Potsdam eine aussergewöhnliche Matineé zu gleich drei Anlässen und dies unter Beteiligung von drei Verbänden.

2011-10-22-Anno Blissenbach bei Festrede zu Lisztgeburtstag in IHK-Potsdam
Anno Blissenbach bei Festrede (Foto: VgK) 

Hauptanlass, die Veranstaltung gerade am 22.10.2011 durchzuführen war, dass genau auf diesen Tag der 200. Geburtstag von Franz Liszt fällt. Und da Liszt 1861 mit dem "Allgemeinen Deutschen Musikverein" den ersten deutschlandweiten Berufsverband für Musiker gegründet hat, aus dem der heutige Deutsche Tonkünstlerverband e.V. hervorgegangen ist, fällt auf das Jahr 2011 zugleich das 150-jährige Verbands-Jubiläum des DTKV. Dritter Anlass war die Dokumentation der grossen Uraufführungsreise der Oper „Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" für die Potsdamer Öffentlichkeit sowie für die Mitglieder der drei beteiligten Verbände, Vereinigung für genreverbindene Kunstprojekte e.V., Il Ponte Gesellschaft der Freunde Italiens e.V. sowie Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V.

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Festliches Jubiläumskonzert in Magdeburg PDF Drucken E-Mail

200 Jahre Liszt, 20 Jahre DTKV-Sachsen-Anhalt, 150 Jahre TonkĂĽnstlerverband

DTKV-Brandenburg gratuliert Nachbarverband zum 20-jährigen Jubiläum

Magdeburg / Potsdam - Auf Einladung des DTKV-Sachsen-Anhalt nahm der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, am 25.11.2011 an dem "Festlichen Jubiläumskonzert" teil, welches im Rahmen des 20. Tonkünstlerfestes des DTKV-Sachsen-Anhalt (17. bis 26. November, 12 Veranstaltungen) in Magdeburg stattgefunden hat. Er überbrachte dem um drei Jahre älteren Schwester-Verband und insbesondere seiner seit 20 Jahren amtierenden Amtskollegin, Dr. Sigrid Hansen, die herzlichsten Glückwünsche des Landesverbandes Brandenburg. 

Elisabeth Gebhard, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie, Ltg. Christian Simonis (Foto: R.Pfeiffer, DTKV Sachsen-Anhalt)

Festkonzert: Elisabeth Gebhardt, Violine, GMD Christian Simonis, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie (Foto: RĂĽdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt)

Auf das Jahr 2011 fiel eine Mehrzahl von Jubiläen: der 200. Geburtstag von Franz Liszt – „Urvater" der Tonkünstlerverbände, der 20. Geburtstag des 1991 gegründeten DTKV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, dessen Ausrichtung des 20. Tonkünstlerfestes Sachsen-Anhalt in jährlicher Folge, sowie der 150. Jahrestag der Gründung des „Allgemeiner Deutscher Musikverein" – Vorläuferverband des DTKV – durch Franz Liszt. Beim Festkonzert spielte die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter GMD Christian Simonis (Ehrenmitglied des DTKV-Sachsen-Anhalt). Neben einer Sinfonischen Dichtung von Franz Liszt gab es drei Uraufführungen von Werken sachsen-anhaltinischer DTKV-Komponisten.

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Erfolgreiche Opern-UrauffĂĽhrung durch grosses Jugend-Ensemble PDF Drucken E-Mail

Leidenschaft und Zusammenhalt

gelungener Auftakt der Ersten internationalen Jugendakademie in Assisi

Potsdam, Berlin, Perugia, Assisi, Foligno – Ein voller Erfolg war die einwöchige Uraufführungsreise einer knapp 100-köpfigen Truppe nach Italien, bei der die Oper für Kinder und Erwachsene "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" des Potsdamer Komponisten Gisbert Näther – Idee, Text, Künstlerische Leitung und Produktion: Andrea Conrad – nach intensiver Probenarbeit in der Schinkel-Halle der Landeshauptstadt Potsdam in drei italienischen Städten dargeboten wurde.


Uraufführung der Oper -Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen - am 03.10.2011 in Italien

Uraufführung am 03.10.2011 in Foligno, Italien (Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.)

Den Höhepunkt der Konzertreise bildete die konzertante Aufführung am 03.10.2011 (Tag der deutschen Einheit) in der Stadt Foligno, welche als Zentrum der zeitgenössischen Kunst auch international bekannt ist. Im weit über den letzten Platz hinaus gefüllten 750 Sitze zählenden Auditorium San Domenico aus dem 13. Jahrhundert wurde das Ensemble der jungen Künstler sowie die Initiatorin Andrea Conrad nach der von wiederholtem Szenenapplaus begleiteten Publikums-Uraufführung in Anwesenheit von Bürgermeister und staatlichem Fernsehen mit frenetischem Applaus gefeiert.

Die Berichterstattung in LA NAZIONE, einer der grossen nationalen Tageszeitungen in Italien, beginnt mit folgenden Worten:

„Eine bessere Eröffnung der XVII. Konzertsaison für die Jugend hätte es wahrscheinlich nicht geben können – wegen der Schönheit der Oper für Kinder und Erwachsene Il Cigno Nero e la fanciulla sulla falce lunare (Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen) – Libretto: Andrea Conrad, Musik: Gisbert Näther –, wegen der leidenschaftlichen Mitwirkung sowie der Leistung der fast 100 jungen Künstler der Jungen Philharmonie Brandenburg, des Kinderchores der Staatsoper unter den Linden Berlin sowie der Solisten der UdK und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin unter dem Dirigat von Leslie Suganandarajah." (Übersetzung: Marie-Luise Döring).
Weiter heisst es dort, dem Dirigenten sei es gelungen, aus der Komposition den gefühlsmässigen Kern und die tiefe Harmonie herauszuholen, welche die Texte von Andrea Conrad beleben.

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Freiheit der Musik PDF Drucken E-Mail

Dritte Sommermatinée der Friedrich Naumann Stiftung

wirksame DTKV- Präsenz

Potsdam – Unter dem Titel „Freiheit der Musik – Musik verbindet Nationen" veranstaltete die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 21.08.2011 ihre diesjährige Sommermatinée. Seit der Erstveranstaltung im Sommer 2009 wird hier alljährlich unter einem kultur- bzw. musikpolitischen Leit-Thema eingeladen. So war das pittoreske Ambiente des Truman-Hauses und dessen an Potsdams Griebnitzsee gelegenen Parks – Sitz des Regionalbüros Berlin-Brandenburg der Stiftung – das dritte Jahr in Folge Versammlungsort zahlreicher musik- und kulturpolitisch aktiver Persönlichkeiten aus Land, Bund, deren Hauptstädten sowie der EU.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit 

v.l.n.r.: Aaron Dan, Andreas Knaesche, Andreas Büttner, Christian Höppner (Foto: Friedrich-Naumann Stiftung für die Freiheit)

Bei der von Andreas Knaesche, Kulturradio des Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb), geleiteten Podiumsdiskussion war DTKV-Mitglied Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrats (DMR) und Vizepräsident des Europäischen Musikrates sowie DMR-Vertreter in der Deutschen UNESCO-Kommission sich mit seinen Mitdiskutanten, Aaron Dan, Mitglied des Ensemles „Trio Dan", und Andreas Büttner, MdL, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Brandenburgischen Landtag sowie Organist, einig, dass Musik einerseits Ausdruck der jeweils erreichten Dimension innerer Freiheit ist, andererseits der äusseren – politischen – Freiheit bedarf, um zur unbehinderten Entfaltung und Verbreitung gelangen zu können.

Ebenfalls Einigkeit bestand, dass Musik eine „Weltsprache" ist, die auch deshalb in der ganzen Welt verstanden werde, gerade weil sie sich auf einer Ebene jenseits rationaler Begrifflichkeit abspiele und sich insoweit von herkömmlicher Sprache unterscheide. Es wurde herausgearbeitet, dass dem auch die im 19. Jahrhundert sich entwickelt habenden „Nationalen Schulen" nicht entgegenstanden, da diese keineswegs gegeneinander gerichtet waren, sondern lediglich dem Bedürfnis nachkamen, dem jeweiligen Lebensgefühl eines Volkes Ausdruck durch bzw. in der Musik zu geben.

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Prinzessin Máxima initiiert Projekt "Musik für Kinder" PDF Drucken E-Mail

Nach Jugend-Oper jetzt auch "JeKi" in den Niederlanden

Vorbild für deutsche Bundesländer

Den Haag / Potsdam - Wie wichtig das eigene aktive Musik machen – also das Spielen eines Musikinstruments – für Kinder ist, wurde in vielen Ländern nicht nur erkannt sondern in konkrete Musik- und Bildungspolitik umgesetzt. Angefangen vom Dritte-Welt-Land Venezuela über Nordrhein-Westfalen, dem dann weitere deutsche Bundesländer folgten, nun auch bis hin zu den Niederlanden.

Anlässlich ihres 40. Geburtstages schenkte Prinzessin Máxima den jüngsten ihrer Untertanen mit Kinderen maken Muziek das niederländische Gegenstück zum nordrhein-westfälischen "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi). Wenige Monate zuvor, am 02.10.2010, hatte Prinzessin Máxima bereits die Niederländische Jugend-Oper "De Veerensmeederij" in Amersfoort feierlich eröffnet.

Prinzessin Maxima der Niederlande, offizielles Pressefoto

 Prinzessin Máxima von den Niederlanden (Foto: Königshaus der Niederlande)

Dies kommentierte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einer Presse-Erklärung mit den Worten: "In der Geschichte der heutigen Landeshauptstadt Potsdam hatte man grosse Stücke auf die Niederlande gesetzt, holte niederländische Architekten in die Stadt, die das berühmte "Holländische Viertel" gebaut haben, welches heute zu den bedeutenden Kulturdenkmälern des Landes Brandenburg gehört. Nun bleibt zu hoffen, dass sich die Landes-Politiker/innen erneut die Niederlande zum Vorbild nehmen, es Prinzessin Máxima gleichtun und sowohl die mehr als überfällige Gründung einer Kinder- und Jugend-Oper in Potsdam vornehmen als auch ein nachhaltiges (also auf Dauer angelegtes) landesweites Projekt "Jedem Kind sein Musikinstrument" (JeKi) installieren. Seit Langem leistet der DTKV-Brandenburg hier nicht nur Pionierarbeit – wie z.B. mit dem von seiner Vizepräsidentin, der Musiktheater-Regisseurin Andrea Conrad, gegründeten Potsdamer Tagen der Neuen Musik für Kinder und deren Kinderoper Projekten – sondern weist immer wieder darauf hin: Es kann nicht sein, dass das Land Brandenburg auf Dauer für Kinder eine weitgehende Musikkulturwüste bleibt, während immer mehr Länder um uns herum die Zeichen der Zeit richtig erkannt haben und die notwendigen Investitionen in den nachhaltigen (also dauerhaften) Aufbau einer tragfähigen musikkulturellen Bildungs-Infrastruktur tätigen."

Zu dem jüngsten holländischen Kindermusik-Projekt heisst es in einer Veröffentlichung des Königshauses der Niederlande vom 17.05.2011:

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Branchentreff zur GDM-Jahrestagung PDF Drucken E-Mail

Themen-Kaleidoskop, Präsidiumswahl, Auszeichnungen

DTKV durch Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg vertreten

Frankfurt am Main / Potsdam - Der Gesamtverband Deutscher Musikfachgeschäfte, GDM, hat seiner Jahreshauptversammlung auch im Jahr 2011 wieder den Rahmen eines spartenübergreifenden Branchentreffs gegeben. So kamen am 23. Mai zahlreiche Mitgliedsfirmen  nach Frankfurt/Main, um nicht nur turnusmässig das Präsidium neu zu wählen und wichtige Fachthemen zu diskutieren, sondern auch, um die guten Kontakte sowie die Zusammenarbeit mit den übrigen Branchenvertretern aus Industrie, Verlagen, Vertrieben und Verbänden zu stärken, welche – wie bereits in den Vorjahren – gerne der Einladung gefolgt waren.

Am Vorabend traf man sich beim Get-Together im Panorama-Saal auf dem Dach des Hotel-Intercontinetal, wo GDM-Präsident Arthur Knopp sowohl den Präsidenten des Deutschen Musikrats, Martin Maria Krüger, als auch Musikmesse-Chefin Cordelia von Gymnich, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Musikinstrumentenhersteller (BDMH), Gerhard A. Meinl, den Vorsitzenden des Bundesverbandes Klavier, BVK, Burkhard Stein (Grotrian-Steinweg), den Vorsitzenden des Bundes deutscher Klavierbauer, BdK, Ulrich Sauter sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten der Branche herzlich begrüßte. Der DTKV war durch den Autor dieses Artikels und Präsidenten des Landesverbandes Brandenburg, Anno Blissenbach, vertreten, der von 2003 bis 2007 im GDM als Vorstandsmitglied des Fachverbandes Klavier tätig war.

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Mehrwertsteuer-Befreiung fĂĽr (musikalische) Bildung PDF Drucken E-Mail

Forderung des DTKV-Brandenburg gewinnt neue Aktualität 

DKR positioniert sich zum "GrĂĽnbuch MwSt-Zukunft"

Brüssel / Berlin / Potsdam - In der aktuellen EU-weiten Diskussion um die Zukunft der Mehrwertsteuer (MwSt) gewinnt die Forderung des DTKV-Brandenburg, die MwSt für (musikalische) Bildung abzuschaffen, eine neue Aktualität. Auslöser ist das „Grünbuch über die Zukunft der Mehrwertsteuer. Wege zu einem einfacheren, robusteren und effizienteren Mehrwertsteuersystem“, das von der EU-Kommission vorgelegt wurde. Seitdem der Deutsche Kulturrat (DKR) hierzu seine Stellungnahme abgegeben hat, ist die Frage der MwSt-Erhebung auf Kultur bzw. kulturelle Dienstleistungen in Deutschland wieder verstärkt in der kulturpolitischen Diskussion. Bereits im November 2008 hatte die Mitgliederversammlung des DTKV-Brandenburg beschlossen:

Der DTKV-Landesverband Brandenburg e.V. fordert, dass alle zu bezahlenden Bildungsangebote bzw. Bildungsdienstleistungen – insbesondere die der musikalischen Bildung – komplett von der Mehrwertsteuer befreit werden.

Im weiteren Textverlauf des einstimmig verabschiedeten Antrags wird artikuliert, dass diese Forderung auf dem Wege der politischen Lobbyarbeit in die im Bundestag vertretenen Parteien und Fraktionen transportiert werden soll, auch durch die relevanten Dachverbände in denen der DTKV-Brandenburg direkt oder indirekt organisiert ist.

Im Rahmen der aktuellen politischen Debatte führte der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, in einem Statement aus:

"Ein Großteil der musikalischen Bildung, Ausbildung und Weiterbildung ist staatlich organisiert: über allgemein bildende Schulen, Musikhochschulen, kommunale Musikschulen, Landesmusikakademien usw. Sofern Unterrichts- oder Studiengebühren erhoben werden, sind diese MwSt-frei. Privatwirtschaftliche – also gewerbliche – Anbieter hingegegen unterliegen in Deutschland zunächst einmal generell der MwSt-Pflicht. Damit haben nicht nur diese Anbieter ein Wettbewerbs-Problem, sondern die Interessenten solcher Angebote zugleich das Problem eines erheblich verteuerten Angebots. Es kann aber nicht angehen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Philipp Rösler – zu Recht – die "Bildungsrepublik Deutschland" ausrufen, und dass – ebenso zu Recht – kostenlose oder preisgünstige staatliche Bildungs(dienst)leistungen erbracht werden, zugleich aber der Staat an Bildungs(dienst)leistungen anderer Anbieter "verdienen" will.

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"MY MUSIC" eingestellt PDF Drucken E-Mail

Keine Musikmessen mehr in Dresden und Friedrichshafen

Gutes Konzept – aber umgkehrt noch zielführender?

Friedrichsfafen / Dresden / Potsdam - Musiker, Musikfreunde und deren Verbände werden in diesem Jahr vergeblich auf die Einladungen zur Musikmesse MY MUSIC warten, die 2007 so hoffnungsfroh gestartet war. Denn die damals mit viel persönlichem Engagement von Roland Bosch, Annika Raff und zahlreichen weiteren Mitarbeitern der Messe Friedrichshafen GmbH neu ins Leben gerufene Musikmesse "MY MUSIC" wird ab 2011 nicht weitergeführt. Wie berichtet war die Veranstaltung der MY MUSIC 2009 von der TMS Messen-Kongresse-Ausstellungen GmbH übernommen worden und sollte fortan jährlich abwechselnd in Dresden und Friedrichshafen stattfinden. Doch nun rechnet sich die Messe nicht. Wäre das exakt umgekehrte Konzept zielführender? Rückt die Musikbranche jetzt enger zusammen? Was können die Verbände dafür tun?

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Christian Höppner als Vizepräsident des Deutschen Kulturrrates wiedergewählt PDF Drucken E-Mail

„Musikdiplomat erster Güte"

GlĂĽckwĂĽnsche aus DTKV

Christian Höppner, langjähriges DTKV-Mitglied, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Vizepräsident des Europäischen Musikrates sowie Vertreter des Deutschen Musikrates in der Deutschen UNESCO-Kommission, ist am 23.03.2011 als Vizepräsident des Deutschen Kulturrates wiedergewählt worden. Auch der bisherige Präsident Prof. Dr. Max Fuchs wurde im Amt bestätigt. In der Nachfolge von Dr. Georg Ruppelt wurde Regine Möbius zur Vizepräsidentin gewählt.


Christian Höppner, Portraitfoto

Christian Höppner 

Zur Wiederwahl von Christian Höppner sagte Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg: „Es ist eine grosse Freude, Christian Höppner zur Wiederwahl gratulieren zu können, denn mit ihm haben wir einen Musikdiplomaten erster Güte an den Spitzen der wichtigsten kultur- bzw. musikpolitischen Organisationen Deutschlands und Europas. Das verbindet ihn mit Franz Liszt, dem Gründungsvater des Tonkünstlerverbandes, dessen 200-sten Geburtstag wir in diesem Jahr feiern und den man als ersten Musikdiplomaten der deutschen und europäischen Musikwelt bezeichnen könnte." Wer Christian Höppner im nunmehr dritten Jahrzehnt aus ungezählten musikpolitischen Gremien-Sitzungen kennt, wisse dessen herausragende Fähigkeit, Menschen verschiedenster Hintergründe zusammenzuführen ebenso zu schätzen, wie seine Gabe, Sitzungsleitungen und Moderationen so zu gestalten, dass sich letztlich alle Teilnehmer im Endergebnis wiederfinden können, so Blissenbach. Christian Höppners grösstes Verdienst sei wohl, dass er seit Jahrzehnten konsequent daran arbeite, Musik und Politik auf allen Ebenen so zusammenzuführen, dass deren Protagonisten sich gegenseitig kennen und verstehen lernen und dass Belange der Musikwelt sich somit in konkretem Handeln der Politik niederschlagen können. Der DTKV-Brandenburg wünsche ihm weiterhin viel Erfolg auf diesem Weg.

(08.04.2011 - geschrieben von: Administrator) 

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Pressekonferenz zum Opernprojekt in der IHK PDF Drucken E-Mail

Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen

Städtepartnerschaft, Goethe-Institut, Botschafter und mehr

SPENDENAUFRUF

Potsdam - Als medialer Auftakt des bedeutenden Opernprojekts "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen" im Rahmen der Städtepartnerschaft Potsdam/Perugia, fand im exzellenten Ambiente der IHK Potsdam am 02.04.2011 eine Pressekonferenz statt. Gemeinsam geladen hatten: der Träger "Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V." (VgK), der Ko-Veranstalter "Deutscher Tonkünstlerverband Landesverband Brandenburg e.V." (DTKV-Brandenburg), der Kooperationspartner "Il Ponte - Brandenburgische Gesellschaft der Freunde Italiens e.V." (Il Ponte), sowie der Gastgeber und Kooperationspartner "Industrie- und Handelskammer Potsdam" (IHK). Vorangegangen war ein Meisterkonzert welches von Il Ponte im Rahmen der Städtepartnerschaft und zur 150-Jahrfeier der Einheit Italiens organisiert sowie in Kooperation mit DTKV-Brandenburg und IHK-Potsdam durchgeführt worden ist.

Pressekonferenz zum Opernprojekt 2011-04-02 in IHK-Potsdam

v.r.n.l.: Dr. Manfred Wäsche (IHK), Gisbert Näther (Komponist, DTKV), Andrea Conrad (Regisseurin, VgK, DTKV), Maria L. Döring (Il-Ponte), Anno Blissenbach (DTKV) vor dem von BIG IMAGE SYSTEMS DEUTSCHLAND GMBH gestellten Grossbilddruck, Grafik: Gunnar Conrad – Foto: Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V.

Die Uraufführung der "Der schwarze Schwan und das Mondsichelmädchen", eine Oper für Kinder und Erwachsene, Musik: Gisbert Näther, Libretto: Andra Conrad, ist das jüngste und bisher grösste Projekt, welches zunächst im Rahmen der von Andrea Conrad initiierten "Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder" konzipiert worden war, inzwischen jedoch weit über die Landeshauptstadt Potsdam und das Land Brandenburg hinaus eine sowohl nationale als auch internationale Dimension erreicht hat. Künstlerische Qualität, ethischer Anspruch sowie Ausstrahlung des Werkes werden als so weitgehend angesehen, dass sowohl das Goethe-Institut die Förderung als auch der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rom, der Botschafter der Republik Italien in Berlin sowie der Vizepräsident des Europäischen Musikrats, Christian Höppner, die Schirmherrschaft übernommen haben.

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Vielfalt der Musiktheaterwelt erhalten PDF Drucken E-Mail

Agnes Krumwiede, MdB, positioniert sich zum Welt-Theatertag

Pressemitteilung der Polit-TonkĂĽnstlerin wird begrĂĽsst

Berlin / Potsdam - Zum Welt-Theatertag am 27.03.2011 hat Agnes Krumwiede, Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Ingolstadt) – DTKV-Mitglied und erste Berufsmusikerin im Bundestag seit dessen Bestehen – eine Pressemitteilung herausgegeben. Hierin bringt sie ihre Position zum Ausdruck, (Musik)Theater sei eine unabdingbare Reflexionsinstanz der demokratischen Gesellschaft. Das betone auch der seit 1961 bestehende Welttheatertag, an dem gesellschaftliche und politische Botschaften von Theaterschaffenden aus aller Welt verbreitet, und vor Theatervorstellungen und im Rundfunk vorgelesen werden. Durch die Beschäftigung mit (Musik)Theater, sowohl aktiv als Darsteller/in wie auch passiv als Zuschauer/in, werde das kritische Hinterfragen von bestehenden Modellen und das gedankliche Durchspielen von Zukunftsvisionen erlernt und vertieft. (Musik)Theater mache darauf aufmerksam, dass das, was geschieht, nicht so geschehen müsse. Zugleich schule (Musik)Theater das sinnliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, genau hinzusehen. Es biete einen Raum, in dem ungewöhnliche Ideen sich frei entfalten können. Auf die kreativen Impulse, die dabei entstehen, seien Politik und Gesellschaft angewiesen. Der Welttheatertag setze ein Zeichen für die politische Notwendigkeit von (Musik)Theater und stehe für die Einmischung von (Musik)Theaterkünstlern in die Gesellschaft. Deswegen setze sich ihre Fraktion ( Bü90/Grüne) für den dauerhaften Erhalt und Ausbau der kulturellen Infrastruktur ein.

Agnes Krumwiede, MdB, Erstes DTKV-Mitglied im Deutschen Bundestag 

Agnes Krumwiede, MdB, (Foto: © DBT / Agnes Krumwiede)

In DTKV-Kreisen werden diese kraft Mandates bundesweit zur Kenntnis genommenen Aussagen sehr begrüsst, decken sie sich doch mit dem, was regionale DTKV-Gliederungen in mühevoller tagespolitischer Kleinarbeit versuchen, in Köpfen und Herzen der verantwortlichen Politiker/innen und Verwaltungen deutlich zu machen. Als gutes Beispiel kann hier die langjährige Arbeit des DTKV-Brandenburg dienen, künstlerisch hochwertiges Kinder- und Jugend-Musiktheater in der Landeshauptstadt Potsdam zu etablieren.

Siehe hierzu folgende Links:

Pressekonferenz zum Opernprojekt 

Musiktheater

TNS/Emnid-Umfrage zu Kinder-Oper 

Kinder-Uni 

politische Arbeit vor Ort

(27.03.2011 - geschrieben von Anno Blissenbach)  


Bundespräsident: Das eigene Musikmachen ist wichtig PDF Drucken E-Mail

Christian Wulff wĂĽrdigt Ehrenamtler des Musiklebens

"Kulturnation lebt vom Engagement aller"

Koblenz / Potsdam - Bundespräsident Christian Wulff äusserte anlässlich des Festaktes zur Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plakette seine Auffassung, die Kulturnation Deutschland werde zu einem gewichtigen Teil von ehrenamtlich Tätigen getragen, die lebendiges eigenes Musikmachen ermöglichen, welches von Herz zu Herz gehe.

Bundespraesident Christian Wulff Bundespräsident Christian Wulff

Foto: Jesco Denzel, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

"Damit steht Christian Wulff musikpolitisch nunmehr in einer Reihe mit den Bundespräsidenten der jüngeren Vergangenheit, beginnend mit Richard von Weizsäcker über Roman Herzog und Johannes Rau bis hin zu Horst Köhler, die sich alle vorbildlich für die Musikkultur eingesetzt haben", kommentierte Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg die Rede Wulffs. Blissenbach verweist darauf, Richard von Weizsäcker sei der erste Bundespräsident gewesen, der gefordert habe, Kultur-Ausgaben der öffentlichen Hand nicht als Subventionen sondern als Investitionen zu definieren und Horst Köhler sei der erste Bundespräsident gewesen, der den VdM-Kongress besucht und damit die Musikschulen öffentlichkeitswirksam gewürdigt habe.

Hier ein Ausschnitt der Rede, die Bundespräsident Christian Wulff am 03.04.2011 in Koblenz gehalten hat, im Wortlaut:

"Kulturnation: das ist nicht zuerst da, wo die sogenannte Hochkultur stattfindet, so wichtig diese auch ist und so sehr wir sie zu Recht fördern und von ihr leben. Kulturnation lebt vom Engagement aller, sie lebt vom Engagement der Frauen und Männer, der Jugendlichen, der Jungen und Mädchen in Chören und Orchestern, in Vereinen und Verbänden. Die Kulturnation lebt von Engagement im eigenen Ort, in der eigenen Stadt, für und mit den Menschen aus dem eigenen Lebenskreis, der Nachbarschaft, der Gemeinde.

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DTKV-Brandenburg im proWissen e.V. PDF Drucken E-Mail

Musik-Rahmenprogramm organisiert

Preisverleihung in Landeshauptstadt Potsdam

Potsdam - Bereits Anfang 2010 wurde der DTKV-Brandenburg in den gemeinnützigen Verein proWissen Potsdam e.V. aufgenommen. Zu dessen Zielen gehört der Ausbau eines Netzwerkes von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit Kultur, Politik sowie Stadt und Bürgern in der Region der Landeshauptstadt Potsdam. Dadurch wird eine Plattform geschaffen, die Wissenschaft mit Kultur, Wirtschaft und Bildung verknüpft. Der DTKV-Brandenburg bringt die Bereiche Kultur und kulturelle Bildung ein und wirkt an der Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst mit – insbesondere als Mitveranstalter des Projekts Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder sowie durch Mitwirkung bei der Kinder-Uni Potsdam.

OB Jann Jakobs, Prof. Patrick Walliser, Andrea Conrad und Anno Blissenbach 

v.r.n.l.: Jann Jakobs (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam und Vorsitzender von proWissen Potsdam e.V.), Prof. Patrick Walliser (Pianist), Andrea Conrad (Vizepräsidentin DTKV-Brandenburg), Anno Blissenbach (Präsident DTKV-Brandenburg), Foto: DTKV-Brandenburg

Im Rahmen der Mitgliedschaft im proWissen e.V. organisierte der DTKV-Brandenburg das musikalische Rahmenprogramm anlässlich der ersten Preisverleihung für Innovative und aussergewöhnliche Veranstaltungen in der Landeshauptstadt Potsdam, die von proWissen und anderen ausgelobt worden war und deren Preisträger per Jury-Entscheid ermittelt wurden.

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DTKV bei Kinder-Uni Potsdam PDF Drucken E-Mail

Symbiose von Wissenschaft und Kunst

Bildungsminister lobt Neue-Musik Inszenierung im "White Cube" 

Potsdam - Das siebte Jahr in Folge veranstaltete die Universität Potsdam die Kinder-Uni, 2010 erstmals mit Beteiligung des DTKV-Brandenburg. Auf dem Universitäts-Campus in Potsdam-Golm wurde vom DTKV in Zusammenarbeit mit der Vereinigung für genreverbindende Kunstprojekte e.V. und der Musikschule Bertheau & Morgenstern der "White Cube" mit einer multimedialen Neue-Musik Inszenierung bespielt. Bildungsminister Holger Rupprecht, (SPD), zeigte sich sichtlich beeindruckt von der intensiven Atmosphäre des Kunstwerks welche die teilnehmenden Kinder magisch in ihren Bann zog. Der Minister betonte die Bedeutung von musisch-kultureller Bildung, die der naturwissenschaftlichen nicht nachstehe. Er werde sich dafür einsetzen, die von der Bundesregierung geplante Bildungsoffensive so umzusetzen, dass geisteswissenschaftliche und musisch-kulturelle Bildung gleichberechtigt zu naturwissenschaftlicher auf- und ausgebaut wird. Eine Einseitigkeit nur zugunsten der MINT-Fächer werde es mit ihm nicht geben, so Rupprecht. 

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Bildungsminister Holger Rupprecht (re) mit künstlerischer Leiterin Andrea Conrad (li) und Präsident DTKV-Brandenburg Anno Blissenbach vor dem "White Cube"

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Mehr Bildung in Deutschland PDF Drucken E-Mail

musikalische Bildung ist wichtiger Teil der Bildungsoffensive

DTKV-Brandenburg ruft Bildungsminister Holger Rupprecht zu intensivem Einsatz auf

Berlin / Potsdam - Anlässlich der Sondertagung "Kinder brauchen Musik", zu der Bildungsminister Holger Rupprecht, (SPD), den Landesmusikrat Brandenburg zum 15.09.2010 in sein Ministerium für Bildung, Jugend und Sport an der Potsdamer Heinrich-Mann-Allee eingeladen hatte, rief Anno Blissenbach, Präsident des DTKV-Brandenburg dazu auf, sich intensiv dafür einzusetzen, dass die von der Bundesregierung für das Jahr 2015 avisierte Steigerung von Ausgaben für Bildung und Forschung auf 10 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in paritätischer Höhe auch in die Musikbildung fliesst.

Holger Rupprecht, Bildungsminister des Landes Brandenburg Holger Ruprecht (Foto: Landesregierung Brandenburg)

Wegen terminlicher Verhinderung des Präsidenten wurde der Aufruf von der Vizepräsidentin des DTKV-Brandenburg, Andrea Conrad, die auch dem Präsidium des Landesmusikrates angehört, im Plenum der Sondertagung verlesen.

Hier der vollständige Text:

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