| Festliches Jubiläumskonzert in Magdeburg |
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200 Jahre Liszt, 20 Jahre DTKV-Sachsen-Anhalt, 150 Jahre TonkünstlerverbandDTKV-Brandenburg gratuliert Nachbarverband zum 20-jährigen JubiläumMagdeburg / Potsdam - Auf Einladung des DTKV-Sachsen-Anhalt nahm der Präsident des DTKV-Brandenburg, Anno Blissenbach, am 25.11.2011 an dem "Festlichen Jubiläumskonzert" teil, welches im Rahmen des 20. Tonkünstlerfestes des DTKV-Sachsen-Anhalt (17. bis 26. November, 12 Veranstaltungen) in Magdeburg stattgefunden hat. Er überbrachte dem um drei Jahre älteren Schwester-Verband und insbesondere seiner seit 20 Jahren amtierenden Amtskollegin, Dr. Sigrid Hansen, die herzlichsten Glückwünsche des Landesverbandes Brandenburg.
Festkonzert: Elisabeth Gebhardt, Violine, GMD Christian Simonis, Mitteldeutsche Kammerphilharmonie (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Auf das Jahr 2011 fiel eine Mehrzahl von Jubiläen: der 200. Geburtstag von Franz Liszt – „Urvater" der Tonkünstlerverbände, der 20. Geburtstag des 1991 gegründeten DTKV-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, dessen Ausrichtung des 20. Tonkünstlerfestes Sachsen-Anhalt in jährlicher Folge, sowie der 150. Jahrestag der Gründung des „Allgemeiner Deutscher Musikverein" – Vorläuferverband des DTKV – durch Franz Liszt. Beim Festkonzert spielte die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter GMD Christian Simonis (Ehrenmitglied des DTKV-Sachsen-Anhalt). Neben einer Sinfonischen Dichtung von Franz Liszt gab es drei Uraufführungen von Werken sachsen-anhaltinischer DTKV-Komponisten. Die herausragende Arbeit des DTKV-Sachsen-Anhalt in den 20 Jahren seines Bestehens wurde bei den Festreden zu Recht gewürdigt: In der Rede des Landes-Kultusministeriums von MD Uwe Hoberg ebenso, wie in der des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper. Der Präsident des DTKV-Bundesverbandes, Dr. Dirk Hewig, sowie dessen Amtskollegin des DTKV-Sachsen-Anhalt, Dr. Sigrid Hansen, erinnerten an die schwierigen Anfänge des Landesverbandes im Jahr 1991, also kurz nach der Wiedervereinigung. Auch wurde an die enge Zusammenarbeit erinnert, die bei den ersten Tonkünstlerfesten mit anderen DTKV-Gliederungen und deren Protagonisten bestand, unter Anderem zu dem aus diesem Grunde eingeladenen Anno Blissenbach, damals Schriftführer des DTKV-Berlin und im Jahre 1994 Gründungsmitglied des DTKV-Brandenburg, zu Irmhild L. Anstatt, ehemalige Sprecherin der Selbstständigen im Präsidium des DTKV-Bundesverbandes und Vorstandsmitglied des DTKV-Berlin, zu Prof. Albert Aigner, Vorsitzender des DTKV-Schleswig-Holstein, sowie zu weiteren Persönlichkeiten, insbesondere aber zu den Ehrenmitgliedern Brigitte Gmelin, damalige Justiziarin des DTKV-Bundesverbandes, die an sämtlichen 20 Tonkünstlerfesten teilgenommen hat, und Klaus Obermayer, damals DTKV-Bundesgeschäftsführer, der bis zu seinem plötzlichen Tod im Sommer 2009 Tonkünstlerfest und Jugenkompositionswettbewerb des DTKV Sachsen-Anhalt selbstlos unterstützt hat. Ganz besonders herzlich begrüsst wurde dessen Witwe, Irmela Obermayer, die diese Unterstützung nahtlos fortgesetzt hat.
v.l.n.r.: MD Uwe Hoberg, Dr. Sigrid Hansen, Dr. Irina Lucke-Kaminiarz (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Der Bedeutung der Multi-Jubiläen entsprechend hat der DTKV Sachsen-Anhalt eine 80-seitige Festschrift mit geballter Information herausgegeben: Von Beiträgen zu Franz Liszt und dem von ihm gegründeten „Allgemeiner Deutscher Musikverein" (ADMV) von Dr. Irina Lucke-Kaminiarz, Weimar, – die wie niemand sonst die Quellen zu Geschichte, Struktur und Bedeutung des ADMV erforscht hat, – über ein Referat des Ehrenmitglieds Brigitte Gmelin zu den Anfängen des DTKV in Ost-Deutschland nach der Wende, und eine Dokumentation aller 20 Tonkünstlerfeste, bis hin zu Grußworten von Persönlichkeiten aus Politik und Verbänden, sowie dem kompletten Veranstaltungsprogramm spannt sich der Bogen. v.l.n.r.: Dr. Sigrid Hansen, Dr. Dirk Hewig, Anno Blissenbach, (Foto: Rüdiger Pfeiffer, DTKV-Sachsen-Anhalt) Im Rahmen des Tonkünstlerfestes wurden bei einem Arbeitsessen intensive Gespräche geführt, bei denen eine Reaktivierung der Zusammenarbeit der DTKV-Landesverbände – insbesondere der ostdeutschen – avisiert wurde, wie sie bei den Tonkünstlerfesten in den 1990er Jahren stattgefunden hatte. Diese Ideen gilt es nun in die zuständigen Gremien der jeweiligen DTKV-Gliederungen einzubringen, einer Beschlussfassung und anschliessenden Realisierung zuzuführen – auch im DTKV-Brandenburg.
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