Berichte

Jungbläser im Gottesdienst

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Jungbläserfreizeit zu Besuch in Altshausen

 

Am Sonntag Estomihi (14. Februar 2010) wirkten 26 junge Blechbläserinnen und Blechbläser in unserem Gottesdienst mit. Unter Leitung von Benjamin Jacob eröffneten sie den Gottesdienst mit einer Sonatina von Johann Sebastian Bach, begleiteten die Gemeindelieder und spielten als Nachspiel den Bläsersatz „Mögen sich die Wege vor deinen Füßen ebnen“. Die Kinder und Jugendlichen, waren in einem Fahrzeugkonvoi von der Dobelmühle gebracht worden, wo sie von 11. – 16. Februar an einer Übungsfreizeit teilnahmen.

Sie stammten von Jungbläsergruppen, Posaunenchören und Bläserklassen aus Oberschwaben – auch zwei Altshausener Jungbläser waren dabei. Ein sechsköpfiges Leitungsteam hatte die „Freizeit- und Werkstatt-Tage für Jungbläser“ mit ihrem doppelten Schwerpunkt vorbereitet: Übungs- und Musizierstunden, praktische Instrumentenpflege, Bibelgeschichten und daneben ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit Besuch der Schwabentherme und Geländespielen. Das stabile Winterwetter ermöglichte so manche Rutschpartie mit Plastiktüten am schneebedeckten Hang des Mühlentals. Auch abends gab es keine Langeweile, sei es bei der Nachtwanderung, dem Quizabend oder dem „Bunten Abend“ mit lustigen Sketschen und Wettspielen. Beim Abschlusskonzert am 16. Februar spielte das Freizeit-Ensemble den Eltern und Großeltern ein breites Musikprogramm vor und verabschiedete sich bis zum Wiedersehen bei den Freizeit- und Werkstatt-Tagen 2011.

Ulrich Pfeifer

 

   

um 7

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Die Veranstaltungsreihe "Um Sieben" erlebte einen weiteren Glanzpunkt: Martina Wolf an der Orgel und der Bassbariton Walter Blum verzauberten mit einem abwechslungsreichen Programm das Publikum in der evangelischen Kirche Altshausen. Langanhaltender Beifall war der Lohn.
Den schwungvollen Auftakt zum großen musikalischen Bogen vom Barock bis zur Moderne machte Martina Wolf mit der "Toccata in d" von Johann Seb. Bach. Rhythmisch akzentuiert und bei aller Bewegung ruhig fließend wurde der Altmeister der Orgelmusik schon nach den ersten Takten leicht erkennbar. In den zwei folgenden Choralvorspielen vom selben Komponisten bewährte sich die Orgel als liturgisches Instrument.
Mit der Kantate "Ich liege und schlafe" aus den Kleinen geistlichen Konzerten von Heinrich Schütz konnte der Sänger Walter Blum seine stimmlichen Qualitäten entfalten. Die schnell gesungenen Textpassagen und melismatischen Abschnitte waren klar phrasiert und präzise artikuliert. Auch hohe Phrasen intonierte Walter Blum transparent und mit warmem Stimmtimbre.
Die Sicilienne aus  "Pelléas und Mélisande" und die "Pavane", beide aus der Feder von Gabriel Fauré, leuchteten mit den vielen harmonischen Rückungen in der fein abgestuften Registerwahl durch Martina Wolf in einem impressionistischen Farbenspiel auf.
Erster Höhepunkt das Abends waren fünf biblische Lieder Opus 99 von Antonin Dvorák. Sänger und Organistin,- Martina Wolf spielte eine eigene Orgelbearbeitung,- nutzten alle Varianten ihrer Vortragskunst. Sowohl die dramatischen wie auch die lyrischen Passagen wurden einfühsam interpretiert. Weil die Dvorák-Vertonungen die Texte als Ganzes in Musik übersetzen, wurden auch semantische Schwachstellen bei der Übertragung ins Deutsche vom virtuos gespielten Orgelpart aufgefangen.
Orgelmusik vom Feinsten und gleichzeitig Ergreifendsten war die Choralbearbeitung "Nun danket alle Gott" von Sigfrid Karg-Elert. So schön kann moderne Orgelmusik sein, wenn sie von einer engagierten Organistin wie Martina Wolf gespielt wird. Mit ihren phantasievollen Registermixturen und ihrem Pleno-Spiel setzte sie ein musikalisches Ausrufezeichen an den Schluss dieses gelungenen Konzertes.
   

Gottesdienst im Grünen

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Bei schönem Wetter konnte am 2. August 2009 der „Gottesdienst im Grünen“ erstmals auf dem Dornahof gefeiert werden.

Nach dem Gottesdienst gab es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Gespräch.

Kommentare von Bewohnern:

"Ich finde das super, dass mal ein Gottesdienst hier gefeiert wurde, könnte öfters stattfinden."

"Es war sehr schön und feierlich."

 

Leider konnte ich, (Manuela Kneer-Gürtner) aus dienstlichen Gründen nicht am Gottesdienst teilnehmen, habe aber die Atmosphäre am Hof sehr genossen. Einige Bewohner nahmen nicht direkt teil, viele andere standen an den Türen oder hinter den Fenstern und verfolgten aufmerksam den Gottesdienst.

 

 

I. Vollers und M. Kneer-Gürtner

Gesamtdienst am Dornahof

 02.08.09

   

Gemeindefest 2009

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Auch die sommerlichen Wetterkapriolen konnten die Festlaune der evangelischen Kirchengemeinde Altshausen nicht beeinträchtigen. Das Gemeindefest am vergangenen Sonntag im Kirchgarten hielt sowohl der Sommerhitze wie auch zwischenzeitlichen Gewittergüssen stand. In seiner Festpredigt ging Pfarrer Bruno Schneckenburger auf die Paradieseserzählung im Alten Testament ein. Der Garten Gottes, wie er das Paradies nannte, ist uns Geschenk Gottes und Auftrag zugleich. Zunächst herrsche dabei die ungetrübte Freude über das gelungene Werk der Schöpfung vor. Daraus resultiere die Pflicht, mit dieser Kostbarkeit achtsam umzugehen. Entgegen dem missverstandenen Bibelwort von der Beherrschung der Natur bräuchten wir stattdessen ein Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung. Die evangelische Kirchengemeinde Altshausen wolle mit ihrer Initiative "Umweltmanagement" ein Zeichen setzen für schonenden Umgang mit Ressourcen und Energie auch im privaten Bereich.
"Wenn du im Garten wandelst, lerne den Glauben". In Anspielung an dieses Luther-Zitat erklärte Pfarrer Schneckenburger das umweltgerechte Handeln zur Glaubenssache. Die vormittägliche Festfreude wurde musikalisch verstärkt durch die Mitwirkung vom Kirchenchor unter Leitung von Benjamin Jacob und dem Musikverein Altshausen unter Leitung von Musikdirektor Josef Zeitler.
Kirchengemeinderätin Ilonka Siebert lud Alt und Jung ein zu einem Tag der Begegnung beim Frühschoppenkonzert des Musikvereins. Anschließend erwartete die Besucher ein reichhaltiger Mittagtisch und verschiedene Aktivitäten, die dem Tagesmotto "Garten Gottes" entsprachen. Im offenen Backzelt gab es ofenfrische Dinnete, die Kinder erstürmten die von Eberhard Siegloch aufgestellte Strohballen-Burg und der Eine-Welt- Stand und der Bücherstand hielten ein reiches Angebot parat.   
Über die neu formulierten Schöpfungsleitlinien und andere Umweltthemen informierte das Umweltteam und regte mit verschiedenen Materialien zum Bau von Insektenhotels an. Mitgebrachte Wildblumenspenden wurden als Startphase in die Wiese beim Pfarrhaus eingepflanzt.
Dass Regen auch Segen sein kann, erlebte das Kuchenteam, das im Gemeindehaus die vor dem Regenguss flüchtenden Besucher aufnahm, wo sich die Kuchenspenden reger Nachfrage erfreuten.
Pfarrer Bruno Schneckenburger und der Kirchengemeinderat konnten ihre Anerkennung für all die geleisteten Dienste zum Ausdruck bringen. Ihr Dank gilt vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Kirchenchor und dem Musikverein, dem Bauhof Altshausen und den vielen Spenderinnen von Kuchen aller Art.

Gerhard Blessing

   

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